Dresdner Eislöwen erreichen zweite Runde im DEB-Pokal

Die Dresdner Eislöwen haben die nächste Runde des DEB-Pokals mit Bravour erreicht. Mit 11:3 besiegten sie den letztjährigen Oberligameister Bad Tölz. Ein Resultat, welches in dieser Höhe nicht zu erwarten war. +++

 
Besser konnte der Start in die Partie für die Eislöwen nicht laufen: Bereits nach 57 Sekunden musste Viona Harrer im Tor der Tölzer Löwen das erste Mal hinter sich greifen, als Hugo Boisvert (01.) nach Vorlage von David Hájek die Scheibe in den Maschen versenkte. Zuvor hatten die Eislöwen noch eine Schrecksekunde zu überwinden: Max Prommersberger blieb nach einem Zusammenprall mit einem gegnerischen Spieler auf dem Eis liegen, konnte aber später wieder mitwirken. Die Dresdner gaben weiterhin Vollgas. In der vierten Spielminute musste sich die Nationaltorhüterin erneut geschlagen geben, als sie den Schuss von Carsten Gosdeck nur abprallen lassen konnte und Patrick Jarrett den Rebound versenkte. In der Folgezeit agierten beide Teams des Öfteren mit einem Mann weniger auf dem Eis. Aus der Überzahl konnten allerdings nur die Eislöwen Kapital schlagen: André Huebscher erhöhte in der 16. Minute durch einen Powerplay-Treffer auf 3:0.

Das zweite Drittel begannen die Dresdner in Unterzahl, konnten sich aber auch hier immer wieder befreien und die Kontrolle über das Spielgeschehen übernehmen. Kaum wieder komplett, nahm Sami Kaartinen (22.) die Vorlage von Max Prommersberger dankend zum vierten Treffer für die Eislöwen an. Nun wurden die Tölzer streckenweise im eigenen Drittel eingeschnürt und die Torhüterin der Bayern wurde unter Dauerbeschuss genommen. Die Hauherren wussten sich nur unfair zu helfen und im nachfolgenden Überzahlspiel erhöhte Carsten Gosdeck (26.) auf 5:0. Wenig später konnte Franz Mangold (28.) einen Angriff der Bayern zwar mit dem ersten Treffer für die Tölzer abschließen, aber faktisch vom Bully weg stellte Jan Zurek (28.) den alten Abstand wieder her. Eine der Stärken der Bayern führte zu ihrem zweiten Treffer an diesem Abend: Nach einem Puckverlust der Eislöwen an der blauen Linie schalteten die Hausherren blitzschnell um, fuhren einen 2-auf-1 Konter und Dominik Walleitner konnte Kellen Briggs zum Spielstand von 2:6 überwinden. In einer doppelten Überzahl ab der 34. Minute hätten die Eislöwen das zwischenzeitliche Resultat weiter erhöhen müssen. Dies ergab sich aber erst, als beide Mannschaften wieder vollzählig auf dem Eis standen. Viona Harrer konnte den Schlagschuss von Martin Heider nicht festhalten und Hugo Boisvert (36.) verwertete den Abpraller zum 7:2 Pausenstand. 

Auch im letzten Abschnitt bot sich kein verändertes Bild, mit der Ausnahme, dass Christian Hacker nun zwischen den Pfosten des Eislöwen-Tores stand. Die Dresdner hatten das Spiel weiter im Griff, übten Druck aus und Patrick Jarrett erhöhte in der 45. Minute auf 8:2. Die Tölzer versuchten in den nächsten Minuten noch einmal alles, drängten nach vorn und hatten durch Marco Pfleger (49.), der im Gewühl vor dem Tor die Scheibe zum dritten Tor für die Hausherren einnetzte, Erfolg. Ein weiteres Überzahlspiel der Eislöwen unterbrach diese kurze Phase der Bayern: Max Prommersberger (52.) ließ mit seinem Treffer seinen Namensvetter Anton Prommersberger wieder am Spiel teilnehmen. Im Anschluss spielten die Eislöwen nochmals ihre Überlegenheit aus und stellten durch die Tore von Jan Zurek (56.) und Patrick Jarrett (59.) den Endstand von 3:11 her.

Zwar traten die Tölzer Löwen ersatzgeschwächt an und hatten auch das dritte Spiel des Wochenendes in den Beinen, die Dresdner Eislöwen bestimmten allerdings von Beginn an das Spielgeschehen und ließen sich die Kontrolle über die Partie zu keiner Zeit aus der Hand nehmen. 

„Bad Tölz musste einige Spieler ersetzen, die für die U20 Nationalmannschaft im Einsatz waren“, so Trainer Thomas Popiesch.

„Wir sind sehr konzentriert in die Partie gegangen und haben versucht, viel Druck aufzubauen. Das ist uns gelungen. Deshalb geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung.“

Quelle: Dresdner Eislöwen

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