Dresdner Eislöwen gewinnen gegen Kaufbeuren

Mit 6:3 haben die Dresdner das Team aus Bayern geschlagen. “Ich bin sehr froh, dass wir einen Sieg eingefahren haben und glücklich, dass unser Powerplay funktioniert hat“, so Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. +++

Die Gäste aus Kaufbeuren versteckten sich keineswegs und verbuchten die ersten Torchancen der Partie. Nach und nach bestimmten aber die Eislöwen das Geschehen. Vor allem die erste Reihe machte ab Mitte des ersten Drittels Druck. Daraus resultierte ein Doppelschlag der Blau-Weißen. Hugo Boisvert und Marius Garten in Überzahl markierten innerhalb von 41 Sekunden die 2:0-Führung. Die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt. Gleich mit der ersten Überzahlsituation konnte Markku Tähtinen verkürzen. Inder Folge erspielten sich die Jokers ein paar gute Gelegenheiten, doch Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk zeigte sich auf dem Posten

Der Mittelabschnitt begann wie die ersten 20 Minuten aufgehört hatten. Keines der beiden Teams konnte sich deutliche Vorteile erspielen. Zahlreiche Strafen auf beiden Seiten hemmten mehr und mehr den Spielfluss. Zunächst konnten die Gäste davon profitieren. Kaufbeuren zeigte ein sehr druckvolles Powerplayspiel, welches schließlich zum 2:2 von Matti Näätänen führte. Aber auch die Dresdner stellten unter Beweis, dass sie in Überzahl gefährlich sein können. Auch wenn das Popiesch-Team zunächst Mühe hatte in die Powerplay-Formation zu kommen, brachte Arturs Kruminsch die Blau-Weißen erneut in Führung. Kurz vor Drittelende nutzen die Eislöwen eine weitere Überzahlsituation. Hugo Boisvert war zum zweiten Mal zur Stelle.

Um sich nicht unnötig in Schwierigkeiten zu bringen, mussten die Dresdner möglichst von der Strafbank fern bleiben. Dies gelang im Schlussabschnitt und so konnte man das Spiel mehr und mehr kontrollieren. Als Bruce Becker zehn Minuten vor der Schlusssirene nach Zuspiel von Tomi Pollänen das 5:2 gelang, schien das Spiel entschieden. Ein Fehlpass im eigenen Drittel sorgte aber noch einmal für Spannung. Kaufbeurens Topscorer Stephan Schulz nahm das Geschenk dankend an. Doch Tomi Pollänen erlöste die Löwenfans mit dem 6:3-Endstand, als er aus dem Gewühl heraus den Puck über die Linie stocherte.

„Es hat mich nicht verwundert, dass Kaufbeuren die besseren ersten Minuten gezeigt hat. Wir haben dennoch im ersten Drittel die sich bietenden Chancen genutzt, mussten allerdings zu viele Scheibenverluste verzeichnen. Für uns wurde es beim Stand von 2:2 noch einmal wacklig, aber die Spieler haben Verantwortung übernommen und einen kühlen Kopf bewahrt. Im letzten Drittel haben wir gutes Eishockey gezeigt, die Räume genutzt. Ich bin sehr froh, dass wir einen Sieg eingefahren haben und glücklich, dass unser Powerplay heute funktioniert hat“, sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.

Quele: Dresdner Eislöwen