Dresdner Eislöwen gleichen aus, Entscheidung fällt am Sonntag in Weißwasser

Die Eislöwen gewinnen in Dresden gegen die Lausitzer Füchse 2:1 (1:0, 1:1, 0:0). Ein hart erkämpfter Sieg bringt sie ins entscheidende dritte Spiel der Pre-Play-off-Serie gegen die Lausitzer Füchse. Der Sieger muss gegen EHC München ran. +++

Vor 4006 Zuschauern waren Sami Kaartinen und Alexej Dmitriev für die Eislöwen erfolgreich. Damit ist die best-of-three-Serie gegen die Lausitzer Füchse wieder ausgeglichen.  Die Entscheidung wird damit am Sonntag in Weißwasser ab 17 Uhr fallen. 

1. Drittel
Beide Mannschaften waren von der ersten Sekunde an voll auf der Höhe und gingen aggressiv in die Zweikämpfe. Nach 21 Sekunden schoss Marvin Tepper zum ersten Mal auf das Gehäuse von Kellen Briggs, der aber sicher parieren konnte. Im Anschluss gab es eine Auseinandersetzung der Spieler auf dem Eis. Resultat waren Strafen gegen  Mike Vannelli auf Seiten der Dresdner Eislöwen und gegen Marvin Tepper auf Seiten der Füchse. Noch in der ersten Spielminute prüften dann auch die Eislöwen zum ersten Mal Jonathan Boutin im Tor der Gäste. Der Kanadier konnte aber gegen Danny Pyka, Sami Kaartinen und Patrick Jarrett parieren.   Das Spiel beruhigte sich dann etwas. Es gab weniger Torchancen und beide Teams sicherten die Defensive. Dennoch ging es weiter hart zur Sache. In der sechsten Spielminute gingen die Eislöwen in Überzahl, aber die Gäste verteidigten gut und machten es den Dresdnern schwer zum Abschluss zu kommen. In der 8. Minute lief Alexej Dmitriev allein durch die Füchsedefensive, aber sein Schuss war zu zentral und stellte Boutin vor keine Probleme. Auf der Gegenseite testete Chris Straube auf Vorarbeit von Ervin Masek Kellen Briggs. Doch Straubes Schuss ging ebenfalls genau in die Mitte. Zwei Minuten später bekam Marvin Tepper einen langen Pass an die blaue Linie und lief allein auf Kellen Briggs, der Teppers Schuss aber parierte. Die Gäste setzten nach und schnürten die Eislöwen fast eine Minute lang im eigenen Drittel ein. In der 13. Minute verlor Jesse Baraniuk den Puck und konnte sich nur durch ein Foul behelfen. Im folgenden Powerplay setzten die Füchse die Eislöwen mächtig unter Druck. In der 15. Spielminute zeigte Hauptschiedsrichter Neubert auf Tor für die Gäste. Doch nach kurzer Diskussion mit dem Linienrichter wurde es nicht gegeben, da der Füchseangreifer den Puck mit der Hand über die Linie beförderte.   In der 17. Minute waren die Eislöwen wieder in Überzahl und konnten diese nach 49 Sekunden zum 1:0 nutzen. Mike Vannelli scheiterte zunächst, aber Sami Kaartinen stand am Pfosten goldrichtig und netzte ein. Mit dieser Führung gingen die Eislöwen in die erste Pause.  

2. Drittel
Das zweite Drittel beginnt mit einer Strafe gegen Patrick Jarrett nach nur 13 Sekunden. Die Eislöwen verteidigten sehr gut und ließen keine Schüsse der Füchse in Überzahl zu. Das Spiel ging nun hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten, aber auch einigen Unkonzentriertheiten der Abwehrreihen. In der 27. Minute starteten die Eislöwen zum Konter nachdem die Füchse im Angriff den Puck verloren  hatten. Patrick Jarrett legte im Angriffsdrittel ab auf Max Schmidle, der mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler stehen ließ. Vor dem Tor legte er quer auf Sami Kaartinen, aber Jonathan Boutin konnte rechtzeitig vom einen Pfosten zum Anderen rutschen und die Scheibe abwehren. In der 30. Minuten bekamen die Gäste wieder ein Überzahlspiel, da Patrick Strauch 2+10 Minuten kassierte.   Nach nur zehn Sekunden in Unterzahl eroberten die Eislöwen den Puck und konterten Zwei auf Eins. Patrick Jarrett lief bis zum gegnerischen Tor und wollte quer legen, anstatt selber zu schießen. Hier wurde eine große Chance liegengelassen. Die Unterzahl überstanden die Dresdner Eislöwen durch konzentrierte Abwehrarbeit schadlos. In der 33. Minute stand es dann plötzlich 1:1. Chris Straube spielte auf Marcel Linke, der vor dem Tor noch einmal auf Ervin Masek ablegte. Masek hatte dann keine Probleme ins leere Tor einzunetzen. Doch die Dresdner Eislöwen zeigten sich wenig geschockt, denn in der 35. Minute konnten sie wieder in Führung gehen. Bei einem Zwei-auf-Eins Konter legte Max Schmidle im richtigen  Moment quer auf Alexej Dmitriev, der die Eislöwen wieder in Führung brachte. Mit dem 2:1 ging es in die zweite Pause.  

3. Drittel
Das letzte Drittel begann mit Strafen gegen beide Teams. Max Schmidle und Marvin Tepper klärten eine Angelegenheit in einem kurzen Faustkampf. Beide mussten mit 2+2 Strafminuten in die Kühlbox. Damit war die Marschrichtung beider Teams für das letzte Drittel klar. Beide setzten auf kontrollierte Offensive und wollten unbedingt ein weiteres Gegentor verhindern. In der 43. Minute hatten die Eislöwen die Chance im Konter das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Alexej Dmitriev lief allein über die rechte Angriffsseite und spielte vor dem Tor auf Patrick Pohl. Doch wieder konnte Jonathan Boutin rechtzeitig die Seite wechseln und Pohls Schuss abwehren. Vor allem durch Alleingänge suchten beide Mannschaften ihre Chance.   Mit zunehmender Spielzeit ließ die Kraft auf beiden Seiten nach. Bei einem weiteren Unterzahlspiel in der 55. Minute gaben die Eislöwen aber noch einmal alles und verteidigten fast bis zum Umfallen. Die Füchse konnten nicht genügend Druck aufbauen, um die Hausherren mit einem Mann mehr ausreichend unter Druck zu setzen. Auch die Herausnahme von Boutin in der 59. Spielminute brachte am Ende kein Tor mehr ein und das Spiel endete 2:1 für die Dresdner Eislöwen. Damit geht es am Sonntag zum entscheidenden Spiel nach Weißwasser.   

red

Quelle: Dresdner Eislöwen

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