Dresdner Eislöwen mit Niederlage in Bietigheim

Die Dresdner Eislöwen sind mit einer Niederlage in das zweite Auswärtswochenende gestartet. Bei den Bietigheim Steelers verlor das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch mit 2:7. +++

Die Blau-Weißen erwischten dabei eine rabenschwarze erste Hälfte: Schon nach zehn Minuten führte Bietigheim durch Tore von David Wrigley (1./4.), Mark Heatley (6.) und Greg Squires (10.) mit 4:0. Während Petr Macholda und Carsten Gosdeck bei den Treffern zwei und vier jeweils auf der Strafbank verharrten, nutzen die Steelers wie auch bei den folgenden Kontern eiskalt ihre Chancen aus.

Die Dresdner kamen nach der Pause spielerisch besser in die Partie. André Mücke scheiterte im Powerplay am Bietigheimer Schlussmann Frederic Cloutier. 27 Minuten waren gespielt, als Squires auf der Gegenseite nach einem schnellen Konter erneut für das Gaudet-Team erfolgreich war. Die Eislöwen gaben sich allerdings auch in Folge nicht auf, sondern behaupteten nach dem 5:1-Anschlusstreffer von Arturs Kruminsch (28.) bedeutend mehr die Scheibe. Möglichkeiten von Sami Kaartinen, Tomi Pöllänen, Marius Garten und Max Prommersberger sollten jedoch zunächst keinen weiteren Treffer mit sich bringen. 

Nach mehreren Paraden von Dresdens Goalie Kevin Nastiuk war im Powerplay erneut Squires für Bietigheim erfolgreich (42.). Zwar konnte Carsten Gosdeck die Scheibe wenig später zum 6:2 am Goalie vorbeilupfen (43.), doch während Cloutier im Dresdner Powerplay zwei Chancen von Garten vereiteln konnte und auch Kapitän Hugo Boisvert scheiterte, machte Alexej Dmitriev mit dem 7:2 alles klar (51.).                                                                                 

„Besonders im ersten Drittel hat Bietigheim gezeigt, welche Qualität in der Mannschaft steckt. Die sich bietenden Möglichkeiten wurden sehr effizient genutzt. Wir wollten  nach der ersten Pause natürlich nochmal alles versuchen, sind aber nicht mehr in die Position gekommen, um den Gegner nochmal unter Druck zu setzen“, sagt Thomas Popiesch und fügt hinzu: „Die Steelers haben im Spielverlauf bei Kontern die Räume genutzt, die wir geboten haben. Jetzt müssen wir uns auf die nächste Partie in Bremerhaven konzentrieren. Auch dort erwartet uns wieder eine schwere Aufgabe.“

Quelle: Dresdner Eislöwen e.V.