Dresdner Eislöwen stehen in den Play-offs

Mit einem 4:1-Erfolg gegen die Roten Teufel Bad Nauheim haben sich die Dresdner Eislöwen vorzeitig die Teilnahme an den Play-Offs gesichert. +++

„Ich zolle meiner Mannschaft einen riesen Respekt. Das Team hat trotz vieler unbekannter Faktoren von Beginn an die Play-Offs als Saisonziel definiert. Die Entwicklung, welche die Mannschaft seit dem Sommer genommen hat, kann sich sehen lassen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügt hinzu: „Mein Dank für die große Unterstützung geht an die gesamte Eislöwen-Familie. Jetzt dürfen wir nicht stillstehen, sondern müssen weiter an uns arbeiten.“  In der Partie gegen Bad Nauheim waren die Dresdner zwar optisch überlegen, aber gegen taktisch disziplinierte Gäste blieben große Torchancen in der Anfangsphase zunächst Mangelware. Kurz vor Ende eines hart umkämpften ersten Drittel gelang den Eislöwen doch noch die Führung: Christoph Ziolkowski nutzte die sehenswerte Vorarbeit zum 1:0. Das Tor gab den Dresdnern Selbstvertrauen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch drängte sofort auf den zweiten Treffer. Dieser fiel aber bis zur Pause nicht mehr. Den Schwung nach der Führung konnten die Eislöwen nicht mit ins Mitteldrittel nehmen. Die Teufel hielten wieder stärker dagegen. Begünstigt durch ein Überzahlspiel gelang Sean McMonagle mit einem sehenswerten Schlagschuss der Ausgleich. Bis Marcus Götz nach einem Kniecheck mit 5+Spieldauerstrafe vom Eis musste, sahen die 2285 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Hugo Boisvert nutzte wenig später eine doppelte Überzahl zur erneuten Führung. Kurz vor Ende waren die Eislöwen noch einmal in Unterzahl: Diesmal gelang aber nach Scheibengewinn ein Break, welches Max Prommersberger mit einem Unterzahltor zum 3:1 abschloss. Auf dem Zwei-Tore-Vorsprung konnten sich die Dresdner nicht ausruhen, denn die Moral der Gäste war noch nicht gebrochen. Die endgültige Entscheidung besorgte Vincent Schlenker: In der 47. Minute kam er frei vorm Tor an die Scheibe, behielt die Ruhe und überwand den gut haltenden Jan Guryca im Gästetor zum 4:1-Endstand.
Quelle: Dresdner Eislöwen