Dresdner Eislöwen unterliegen Crimmitschau mit 2:5

“Crimmitschau hat über weite Strecken der Partie aggressiver agiert als wir. Wir waren gerade nach dem Ausgleich nicht agil genug, haben eine gute Möglichkeit in Überzahl nicht verwertet und dann den Faden verloren.“, so Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch. +++

Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau vor 2780 Zuschauern mit 2:5 (2:0; 0:3; 0:2) verloren.

Stefan Chaput (8.) und Carsten Gosdeck (14.) zeigten sich im ersten Abschnitt mit Weitschüssen als gute Chancenverwerter und brachten die zunächst vorrangig mit Kontern agierenden Eislöwen in Führung.

Nach der ersten Pause glichen Jamie Mac Queen (25.) und Daniel Bucheli (28.) zunächst für den Gastgeber aus, ehe Erik Gollenbeck (34.) die Eispiraten in Führung bringen konnte. Im Schlussdrittel nutzte André Schietzold eine doppelte Überzahlsituation (55.) zur Vorentscheidung. Matthew MacKay (59.) markierte den verdienten 5:2-Endstand für die Eispiraten.

„Glückwunsch an Crimmitschau. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, konnten aber dennoch in Führung gehen. Vielleicht haben wir uns davon blenden lassen. Crimmitschau hat über weite Strecken der Partie aggressiver agiert als wir. Wir waren gerade nach dem Ausgleich nicht agil genug, haben eine gute Möglichkeit in Überzahl nicht verwertet und dann den Faden verloren. Im letzten Drittel haben wir viel versucht, aber das Scheibenglück hat gefehlt. Die von Crimmitschau genutzte 5:3-Überzahlsituation war letztlich entscheidend“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.

Zur unschönen Auseinandersetzung zwischen mehreren Spielern beider Teams nach Spielende sagte der Dresdner Cheftrainer: „Beim Shakehands gab es zwischen einigen Spielern eine Aussprache, die nicht verbal geklärt werden konnte. Das sollte so nicht sein. Wir werden das auswerten.“

Quelle: Dresdner Eislöwen

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar