Dresdner Eislöwen unterliegen Schwenningen

Gegen die Schwenninger Wild Wings haben die Eislöwen vor 1768 Zuschauer mit 2:4 (0:0; 1:3; 1:1) verloren. “In den entscheidenden Situationen konnten wir nicht den Druck aufbauen und das Tor schießen.“ so Trainer Thomas Popiesch. +++

„Wir sind stolz auf unser Team“ sangen die 1768 Zuschauer in der EnergieVerbund Arena – und das, obwohl die Dresdner Eislöwen gegen die Schwenninger Wild Wings mit 2:4 (0:0; 1:3; 1:1) verloren hatten.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch bot den Gästen einen harten Kampf und begeisterte mit ihrem Spiel die anwesenden Zuschauer. Schon beim Einlauf wurde die Rückkehr von Kapitän Patrick Jarrett gefeiert. Die gute Stimmung auf den Rängen setzte sich auch mit Spielbeginn fort. Die Eislöwen spielten wie entfesselt auf und bestimmten die Partie von der ersten Minute. Carsten Gosdeck, Martin Heider und Bruce Becker setzten die ersten Akzente, die aber alle vom stark haltenden Schwenninger Torhüter Lukas Lang entschärft werden konnten.

Auch im weiteren Verlauf hatten die Dresdner viel Platz und zeigten sich verbessert. Die Wild Wings blieben nur durch gelegentliche Konter gefährlich, aber auch Eislöwen-Keeper Louis-Vincent Albrecht war stets auf dem Posten. Im zweiten Drittel machten die Dresdner dort weiter, wo sie vor der ersten Pause aufgehört hatten. Sie spielten weiter mit viel Druck nach vorn und in der 23. Minute wurde diese Spielweise belohnt. Veit Holzmann stand goldrichtig und brachte mit seinem ersten Saisontor sein Team in Führung. Wenige Minuten später nutzten die Gäste das erste Powerplay des Mittelabschnitts, um den Ausgleich zu erzielen. Ein etwas kurioser Treffer, denn der Puck prallte nach einem Schuss von Jason Pinizzotto (27.) aus dem Gehäuse zurück und der HSR ließ zunächst weiterspielen, ehe er abpfiff und auf „Tor“ entschied.

Schön herausgespielt dagegen war das Führungstor für die Wild Wings. Raymund Macias (28.) wurde perfekt bedient und schloss ohne zu zögern ab. Die Gäste waren nun in Fahrt und konnten sich immer wieder im Drittel der Hausherren festsetzen. Allerdings versuchten die Eislöwen weiterhin Akzente nach vorn zu setzen und kamen durch Andre Mücke, Sami Kaartínen und Carsten Gosdeck zu guten Möglichkeiten.

In der 37. Minute musste jedoch Thomas Ziolkowski mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen. Die folgende fünfminütige Überzahl nutzen die Schwenninger, um ihren Vorsprung durch Dan Hacker (38.) auf zwei Tore auszubauen. Die ersten Minuten des letzten Abschnitts mussten die Dresdner noch in Unterzahl überstehen. Dies gelang ohne Gegentreffer. Die Eislöwen kämpften um den Anschlusstreffer, kamen aber trotz größter Bemühungen und einiger guter Chancen nicht zum erfolgreichen Abschluss.

Nach einer Auszeit in der 58. Minute blieb Goalie Albrecht auf der Bank und die numerische Überzahl nutze Dylan Gyori (59.) zum verdienten Anschlusstreffer. Leider war dieser Vorteil kurze Zeit später wieder dahin, Pierre-Luc Sleigher stellte mit einem Schuss ins verwaiste Gehäuse den alten Abstand und damit auch den Endstand her. Die Fans honorierten die Leistung ihrer Mannschaft jedoch mit viel Beifall.

„Die cleverere Mannschaft hat heute das Spiel gewonnen“, sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch und fügte hinzu: „In den entscheidenden Situationen konnten wir nicht den Druck
aufbauen und das Tor schießen. Ein einfacher Scheibenverlust hat dann das vierte Tor für
Schwenningen gebracht und wir konnten die Überzahl zum Schluss nicht mehr nutzen. Wir sind im Moment nicht in der Lage das Momentum auf unsere Seite zu ziehen.“

Quelle: Dresdner Eislöwen

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