Dresdner Eislöwen verlieren 2:7 gegen Weißwasser

“Der Sieg von Weißwasser ist überaus verdient. Solche einfachen Scheibenverluste dürfen uns nicht passieren. Der zweite Knackpunkt des Abends war unser schwaches Powerplay und der Fakt, dass jeder Spieler zeitweise seinen eigenen Plan vom Spiel entwickelt hat.“, so Trainer Thomas Popiesch. +++

Der Gastgeber tauchte zwar zuerst vor dem Tor der Lausitzer Füchse auf, doch die erste richtig gute Chance hatte Dennis Swinnen für die Gäste. Keine Probleme hatte Markus Lehnigk (4.), als er ohne große Bedrängnis das 0:1 erzielen konnte. Kris Sparre verzog in Folge nur knapp, Stefan Chaput verpasste in Überzahl knapp aus spitzem Winkel. Jonathan Boutin im Tor der Füchse vereitelte wenig später einen Versuch des zentral angespielten Sven Ziegler, während sich Kevin Nastiuk auf der Gegenseite bei einem Konter der Gäste breit machte. Nach einer Gelegenheit von Kevin Lavallee scheiterte Feodor Boiarchinov in Überzahl knapp am Keeper.

Jubeln konnten die Gastgeber in der 17. Minute: Ziegler nutzte seine Chance, um den Puck zum 1:1 im Tor unterzubringen. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal spannend: Jannik Woidtke verzog bei einem Weitschuss knapp, Thomas Götz setzte auf der Gegenseite seinen Nachschuss zur erneuten Gästeführung unter die Latte.

Auch das zweite Drittel begann mit einem Achtungszeichen der Füchse: In doppelter Unterzahl konnten sich die Eislöwen nicht befreien. Markus Lehnigk verwerte einen Pass zum 1:3 (25.). Dresden kam nur selten aus dem eigenen Drittel, machte sich mit einer hohen Fehlpassquote und einfachen Fehlern das Leben schwer.

Nach mehreren Chancen der Weißwasseraner versuchte es Bruce Becker – allerdings weit über das Tor. Goalie Nastiuk war hingegen bei einer Chance von Sean Fischer gefragt, der vom Bullypunkt abzog. Während Lukas Slavetinsky nur knapp vergab, scheiterte Scott King auf der Gegenseite. Nach dem 1:4 durch Jens Heyer von der blauen Linie (34.) agierten die Gastgeber verunsichert. Fischer und Maxime Legault erarbeiteten sich für Weißwasser weitere Möglichkeiten. Letzterer markierte in der 37. Minute das 1:5. Die Eislöwen wechselten vor der Pause den Torwart. Peter Holmgren sollte neue Impulse setzen.  

Das Schlussdrittel eröffnete Lavallee mit dem 1:6 (44.), Götz ließ einen weiteren Treffer folgen (49.). Die Füchse verwalteten ihre Führung klug, spielten auch weiterhin nach vorn. Sparre kam zur besten Chance der Dresdner im letzten Spielabschnitt, doch der Winkel war zu spitz, so dass der Goalie klären konnte. Carsten Gosdeck gelang mit seinem Treffer zum 2:7 in Überzahl nur noch Ergebniskosmetik (53.).

 

„Ich bin nicht nur froh über den Sieg, sondern besonders über die Art und Weise, wie wir ihn uns erarbeitet haben. Das erste Drittel war ausgeglichen, wir haben die Powerplaysituationen von Dresden gut im Griff gehabt. Was das zweite Drittel betrifft habe ich nicht viel auszusetzen. Wir haben läuferisch gut agiert, clever gespielt und uns viele Chancen erarbeitet. Im letzten Drittel hätten wieder auf beiden Seiten Tore fallen können. Es war ein wichtiger Sieg für uns, aber am Ende sind es auch nur drei Punkte und wir haben bereits das nächste Sachsenderby vor der Brust“, sagt Füchse-Coach Dirk Rohrbach.

„Der Sieg von Weißwasser ist überaus verdient. Solche einfachen Scheibenverluste wie heute dürfen uns nicht passieren. Der zweite Knackpunkt des heutigen Abends war unser schwaches Powerplay und der Fakt, dass jeder Spieler zeitweise seinen eigenen Plan vom Spiel entwickelt hat. Wir hatten heute keinen Spieler im Team, der das Momentum auf unsere Seite holen konnte. Das ist ein schwerer Schlag, aber wir müssen den Blick auf das nächste Spiel in Frankfurt richten. Unser Team hat in dieser Saison schon bewiesen, dass es sich nach Rückschlägen aufrichten kann. Jetzt sind die Typen in unserer Mannschaft gefragt“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.

Quelle: Dresdner Eislöwen

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