Dresdner Eislöwen verlieren gegen Landshut

Die Dresdner Eislöwen haben die Partie gegen die Landshut Cannibals mit 0:1 (0:1; 0:0; 0:0) knapp verloren. +++

Trotz einer engagierten Leistung stehen die Dresdner erneut ohne Punkte da. Die Eislöwen mussten auf Carsten Gosdeck verzichten, der wegen eines Trauerfalls in der Familie nach Köln gereist war. Wir möchten ihm an dieser Stelle unser aufrichtiges Beileid ausdrücken. Die Eislöwen starteten furios und präsentierten sich in den ersten Spielminuten mit viel Offensivdrang. Aufbauversuche der Gäste wurden oft schon in der neutralen Zone abgefangen, die Landshuter konnten außer gelegentlichen Kontern nicht viel zum Spielverlauf beitragen. Dies änderte sich erst ab der Hälfte der ersten 20 Minuten.

Nachdem die Dresdner ein doppeltes Überzahlspiel über 82 Sekunden nicht mit Erfolg krönen konnten, kamen die Niederbayern besser ins Spiel und waren nun immer öfter gefährlich vor dem Tor der Eislöwen zu finden. Sie verstanden es auch ihr zweites Powerplay zu nutzen. Sekundengenau mit dem Ablauf der Strafe gegen die Hausherren schlug Peter Abstreiter (17.) zu und brachte sein Team in Führung. Auch den Mittelabschnitt begannen die Hausherren mit viel Elan. Aber die Landshuter übernahmen zusehends die Initiative und drängten die Eislöwen in ihr Drittel zurück. Durch Strafzeiten mussten die Dresdner ab der 31. Minute fast durchgängig in Unterzahl agieren, was Kraft kostete und Akzente in der Offensive auf ein Minimum beschränkte. Da aber auch die Gäste das Tor nicht trafen, blieb der Spielstand zur zweiten Pause unverändert. Im letzten Abschnitt kamen die Eislöwen nicht mehr dazu, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Zwar konnte man den Dresdnern couragierten Kampf bis zur Schlusssirene nicht absprechen, aber alle erspielten Chancen waren nicht zwingend genug.

Die Cannibals profitierten zudem von einigen Fehlpässen und Puckverlusten der Hausherren, störten den Spielaufbau konsequent und brachten so das knappe Resultat über die Zeit. „Unser Problem, dass wir Torchancen haben und sie liegen lassen, wird intensiver“, sagt Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch. „Da müssen wir ansetzen. Von den erfahrenen Spielern erwarte ich gerade im Powerplay, dass sie Situationen vorbereiten und abschließen können. Das einzig Positive an diesem Wochenende ist, dass wir es immer noch selbst in der Hand haben. Aber es ist bitter, dass eine zum Teil kreative und gut arbeitende Mannschaft nicht belohnt wird. Unsere Fans haben uns heute über die ganze Zeit toll unterstützt, dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Quelle: Dresdner Eislöwen e.V.

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