Dresdner Eislöwen verlieren Playoff-Spiel in der Verlängerung

Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Spiel des Playoff-Viertelfinales gegen die Bietigheim Steelers nach Verlängerung mit 1:2 (0:0; 0:1; 1:0; 0:1) verloren. Den Siegtreffer schoss Bietigheim mit der Schlusssirene. +++

Vor 3090 Zuschauern zeigte das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch erneut einen leidenschaftlichen Auftritt. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel erarbeiteten sich die Blau-Weißen auch im Mittelabschnitt Großchancen. Nach einer Matchstrafe gegen Stefan Chaput wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich gelang Markus Sommerfeld (36.) in Überzahl der Bietigheimer Führungstreffer. 20 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, als Steven Rupprich der Ausgleich gelang. Auch in der Verlängerung präsentierten sich die Eislöwen kämpferisch. Mit der Schlusssirene erzielte Mark Heatley den umstrittenen 2:1-Siegtreffer für die Steelers.   

„Ich bin besonders mit unserem Auftritt in den ersten beiden Dritteln zufrieden. Dresden kam mit der Zeit besser ins Spiel und im letzten Drittel haben wir echtes Playoff-Hockey gesehen. Beide Goalies waren sehr gut aufgelegt. Am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft“, sagt Bietigheims Coach Kevin Gaudet.

„Wir haben sehr gut gearbeitet und gekämpft. Wenn man die Offensiv-Qualitäten von Bietigheim kennt, ist klar, dass man mit Hurra-Eishockey nicht weit kommt. Wir wollten defensiv gut stehen und kontinuierlich Nadelstiche setzen. Leider konnten wir unsere Chancen – wie beispielsweise eine 5:3-Überzahl – nicht nutzen. Am Ende war es ein harter Fight beider Teams. Videobeweis hin oder her. Wenn es um das entscheidende Tor geht, benötigt man keinen Videobeweis, denn die Sirene war bereits deutlich zu hören. Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Und sicher wird es für irgendetwas gut sein. Wir werden auf jeden Fall angriffslustig nach Bietigheim fahren “, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.

Das dritte Playoff-Spiel in der Bietigheimer EgeTrans Arena beginnt am Dienstag, 17. März um 20 Uhr.

Quelle: Dresdner Eislöwen