Dresdner Eislöwen weiter ohne Halle

Die Eislöwen müssen weiter um ihre Spielstätte bangen, denn bei einem Treffen mit der Stadt ist noch keine Lösung für den Dachschaden in der EnergieVerbund Arena gefunden worden.+++

Dies stellt die Mannschaft vor Probleme, sollte keine geeignete Spielstätte für die kommende Saison gefunden werden, werde den Eislöwen die Lizenz entzogen. Auch seien schon erhebliche Verluste entstanden, allein durch den Wegfall der Vorbereitungsspiele. Die Dauerkarten können noch nicht verkauft werden.
 
In den Gesprächen am Dienstag wurde deutlich gemacht, dass die Mannschaft ohne die Unterstützung der Stadt nicht überleben kann.

Aus Statikproblemen könne die Sanierung auch nicht auf das Ende kommender Saison verschoben werden.

Die Stadt sucht zur Zeit nach Ausweichspielstätten. Eishallen außerhalb von Dresden oder eine mobile Eisfläche inclusive Tribünen sind im Gespräch. Ebenfalls sollen Vorgespräche für einen finanziellen Ausgleich des Schadens stattfinden.
 
Eislöwengeschäftsführer Matthias Broda versicherte, es werde kommende Saison nur gespielt, wenn vor Saisonstart alle Probleme bis ins Detail geklärt seien.

Ein weiteres Treffen mit Vertretern der Stadt soll kommende Woche stattfinden.

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