Dresdner Elektroauto erobert die IAA

Auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt wird das in Dresden entwickelte Elektroauto InEco vorgestellt.+++

Bei der 64. Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt am Main präsentiert die Autobranche vom 15. bis 25. September 2011 neben neuen Modellen auch futuristische Visionen für den Automobilsektor. In diesem Jahr wird so auch eine technische Neuheit aus Dresden vorgestellt – das Elektroauto InEco. 

Gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern haben Wissenschaftler im Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden das Leichtbau-Elektrofahrzeug „InEco“ entwickelt. Durch neue Kunststoff-Stahl-Verbundwerkstoffe wiegt das Auto unter 900 Kilogramm, fährt voll elektrisch und soll durch die Verwendung neuartiger Technologien nicht nur leicht, sondern auch bezahlbar sein. Einen konkreten Preis nannten die Entwickler noch nicht. 

Eine Batterieladung reicht 150 Kilometer. In nur 7,4 Sekunden soll der InEco auf 100 Stundenkilometer beschleunigen. Laut Aussage der Entwickler eignet sich das elektrogetriebene Leichtgewicht besonders für Pendler und Kurzstreckenfahrer. 

Der Name InEco steht für „Innovation – Electromobility – Composite“ (Neuheit – Elektomobilität – Werkstoffverbund). Durch die Verwendung von Kunststoff, Hochleistungsstählen und Leichtmetallen sollen optimale Ergebnisse erreicht werden. Institutsdirektor Professor Hufenbach erklärt: „Wir setzen das richtige Material an der richtigen Stelle zum richtigen Preis und bei richtiger Ökologie ein.“ 

Gemeinsam mit Ingenieuren von Thyssen-Krupp arbeiten die Dresdner Forscher an der Serienreife des Elektroautos. Gefördert wird das Projekt von der EU und dem Freistaat Sachsen. 

Speziell für die IAA haben die Wissenschaftler ein Designmodell des InEco gebaut, das im Verhältnis 1:4 dem Messebesucher eine Vorstellung von dem neuartigen Elektroauto vermitteln soll. Zu sehen ist die Dresdner Idee in Halle 4.0 am Stand D24.

Quelle: Technische Universität Dresden

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