Dresdner Feuerwehr zieht Bilanz für 2012

Der Zweite Bürgermeister Detlef Sittel zog heute gemeinsam mit Andreas Rümpel, dem Leiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes, eine Bilanz der Arbeit der Dresdner Feuerwehr im Jahr 2012. +++

Die Einsätze der Dresdner Feuerwehr und der Rettungsdienste (Arbeiter-Samariter-Bund, G.A.R.D., Malteser Hilfsdienst) in der Landeshauptstadt Dresden sind 2012 insgesamt auf 141 197 angestiegen. Das sind 5 488 Einsätze mehr als im Vorjahr.

Für die Feuerwehr selbst gab es mit 32 183 Einsätzen 3 478 Einsätze weniger als im Vorjahr. Das resultiert hauptsächlich aus der Abgabe der Leistung des Krankentransportes. Die Zahl der Brände verringerte sich um 258 auf 929. Mit 4 245 Hilfeleistungseinsätzen wurden 267 Einsätze weniger als 2011 gefahren. 1 167 Fehlalarme sind nahezu punktgenau die Einsatzzahl von 2011. Bei Bränden in Wohnungen kamen 2012 zwei Menschen ums Leben. 2011 musste ein Brandopfer beklagt werden. In der Notfallrettung stieg die Zahl der von der Berufsfeuerwehr gefahrenen Einsätze auf 25 842. Ein Plus von 3 615 zum Jahr 2011. 1072 Mal rückten Freiwillige Feuerwehren 2012 zur Brandbekämpfung oder zur technischen Hilfe aus. 2011 waren das 156 Einsätze mehr. Zum 31. Dezember 2012 leisteten 1028 Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlichen Dienst in den 22 Stadtteilfeuerwehren der Landeshauptstadt, davon 589 in der aktiven Abteilung. Der Anteil der Frauen liegt dabei bei sechs Prozent.

Zur Bewältigung der gestiegenen Zahl der Rettungsdiensteinsätze und der Optimierung der Hilfsfristen hat neben der Rettungswache in der Feuerwache Altstadt auch auf der Feuerwache Übigau ein Rettungswagen den Dienst aufgenommen. 23 Rettungswagen und sechs Notarzteinsatzfahrzeuge stehen bei der Feuerwehr bereit. Dennoch musste 27-mal ein Löschfahrzeug und 186-mal ein Krankentransportwagen alarmiert werden, weil kein Rettungswagen verfügbar war.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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