Dresdner geben 19 Kunstgegenstände an Leipziger GRASSI-Museum zurück

  Für Olaf Thormann, den stellvertretenden Leiter des Leipziger Grassi Museums war bereits heute- neun Tage vor Weihnachten- Bescherung.

  Das Grüne Gewölbe in Dresden hat heute 19 Kunstwerke zurückgegeben, die nach dem zweiten Weltkrieg als Beutekunst in die Sowjetunion kamen und bei ihrer Rückgabe nach Deutschland falsch zugeordnet worden.

Bemerkt wurde der Irrtum durch Daphne, in diesem Fall mehr Weihnachtsengel als Nymphe- ein Projekt, bei dem die Herkunft von Kunstgegenständen ausfindig gemacht wird.

Insgesamt 150 Objekte mit ungeklärter Herkunft liegen noch in den Archiven des Grünen Gewölbes. Bei Direktor Dirk Syndram gab es heute aber keinen Abschiedsschmerz, denn in die Ausstellungsvitrinen kommen diese Stücke nicht.

Interview Prof. Dirk Syndram, Direktor Grünes Gewölbe

Vor allem über die wertvollen italienischen Vorlegemesser aus dem 16. Jahrhundert freut sich Olaf Thormann vom Grassi Museum. Und mit dieser Elfenbeindose kommt die Inventarnummer 1 des Museums für Angewandte Kunst zurück nach Leipzig. Dem Dresdner Grünen Gewölbe fehlen übrigens noch 300 Objekte. Vielleicht hat ja Daphne bald für die Dresdner eine Überraschung parat.

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