Dresdner Graffiti-Sprayern droht hohe Geldstrafe

Vier Graffiti-Sprayer sind in der Nacht und Freitagmorgen auf der Böhmischen Straße und Conradstraße in Dresden beim Besprühen von Hauswänden in Dresden beobachtet und gestellt worden. +++

Zeit: 25.02.2010, 22.20 Uhr, Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt
Eine Passantin (25) hatte an der Conradstraße zwei junge Männer beim Besprühen einer Hauswand beobachtet und die Polizei verständigt. Eingesetzte  Beamte stellten schließlich am Bischofsweg ein Duo fest, auf welches die Beschreibung der Zeugin passte. Die 21 und 23 Jahre alten Männer hatten zudem jeweils eine Spraydose einstecken. Diese wiesen genau die Farben, schwarz und silbergrau, auf, mit welchen mehrere Tags an die Hausfassade gesprüht worden waren.Nach der Personalienfestellung und der Sicherstellung der Spraydosen wurden die beiden entlassen. Sie müssen sich wegen Sachbeschädigung verantworten.

Zeit: 26.02.2010, 07.10 Uhr,  Ort: Dresden-Innere Neustadt
Einen weitaus ungünstigeren Ort, eine Hauswand zu verunzieren, suchten sich am Morgen zwei weitere Sprayer aus. Sie hatten sich ebenfalls mit mehreren Tags an einer Hauswand an der Böhmischen Straße verewigt. Doch auch ihr Treiben blieb nicht unbemerkt. Ein Passant hatte die Polizei informiert. Zwei Beamte des in unmittelbarer Nähe befindlichen Polizeireviers begaben sich zu Fuß zum Ort, weitere Polizisten sicherten mögliche Fluchtwege ab. Die Beamten konnten das Duo noch beim Besprühen der Hauswand beobachten und folgten den Missetätern. Als diese ihre Verfolger bemerkten, versuchten sie in Richtung Katharinenstraße zu flüchten.Ohne Erfolg, denn sie liefen den Polizisten auf einem angrenzenden Parkplatz direkt in die Arme. Auch der Versuch sich eines Rucksackes zu entledigen schlug fehl.Warum die beiden Männer im Alter von 18 und 19 Jahren den Rucksack los werden wollten, war auch schnell klar. In ihm befand sich das Handwerkszeug der „Künstler“. Mehrere Spraydosen aus dem Rucksack wurden sichergestellt. Auch dieses Duo muss sich wegen Sachbeschädigung verantworten.

Quelle: Polizei Dresden

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