Dresdner Grüne jetzt mit 800 Mitgliedern

Dresden - Die Grünen haben zum Jahresende das 800. Mitglied in Dresden aufgenommen. Damit gibt es in Dresden so viele Parteimitglieder wie noch nie in der Geschichte der Grünen. Damit setzt sich das Mitgliederwachstum der vergangenen beiden Jahre fort. Ende 2018 waren es noch 540 Mitglieder. Innerhalb der letzten 12 Monate ist die Zahl der Mitglieder um die Hälfte gewachsen.

Sprecherin und Sprecher des Kreisverbandes sehen Grüne Politik für Dresden durch diese Entwicklung vor allem angespornt. „Wir Grüne haben nicht nur so viele Mitglieder wie noch nie in Dresden, auch bei den Wahlen in diesem Jahr haben wir jeweils Spitzenergebnisse erzielt. Zu verdanken haben wir das politischer Klarheit beim Eintreten für ein ökologisch-nachhaltiges Leben in einer urbanen Stadt und für eine offene und demokratische Gesellschaft. Die sehr guten Ergebnisse bedeuten auch, dass wir uns in den kommenden Jahren noch mehr anstrengen müssen. Dresden steht auch 2020 vor enormen Herausforderungen. Wetterveränderungen durch den Klimawandel, nachhaltige Verkehrsnetze für veränderte Mobilitätsbedürfnisse und die Entschärfung gesellschaftlicher Spaltungen erfordern, dass wir nicht auf politischen Stillstand setzen. Wir brauchen möglichst breite Mehrheiten der Dresdnerinnen und Dresdner, um unsere Stadt auch für die Zukunft lebenswert zu gestalten“, so Klemens Schneider, Sprecher der Dresdner Grünen.

Susanne Krause, Sprecherin des Grünen-Kreisverbandes, sieht auch interne Herausforderungen für die Grünen: „Wir stellen eine deutlich größere Stadtratsfraktion, haben mehr Mandate in den Stadtbezirksbeiräten und ein enormes Mitgliederwachstum. 2020 werden wir Grüne deshalb auch an unseren eigenen Strukturen arbeiten. Grüne Politik soll basisbestimmt bleiben und auch Nicht-Mitglieder sollen mitmachen können. Wir wollen daher noch stärker in die Stadtteile gehen, Stadtteilgruppen gründen, gerade auch da, wo wir bisher noch nicht ganz so stark waren. Und wir wollen uns auch programmatisch weiterentwickeln und Lücken schließen. Die Dresdnerinnen und Dresdner sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Vorstellungen für die Stadt einzubringen.“