Dresdner halten 13. Februar am Leben

Dresden- Mit weißen Rosen und Kerzen gedenken die Dresdner der Opfer und Luftangriffe vom 13. Februar 1945. Der Tag hat sich in das Gedächtnis der Stadt gebrannt. Auch 72 Jahre danach halten viele Menschen die Erinnerungen daran wach.

Die Zahl der Zeitzeugen wird immer weniger. Vor allem jungen Leuten sind die Bilder des Schicksalstages für die Stadt Dresden nur aus dem Geschichtsunterricht bekannt. Durch die Bombardierung sind laut Historikerkommission bis zu 25 000 Menschen gestorben und die Innenstadt wurde beinahe vollkommen zerstört. An vielen Orten der Elbmetropole wird noch immer über den Wiederaufbau von Gebäuden aus der Vorkriegszeit gestritten. Bis heute sind die Narben des Krieges in der Landeshauptstadt deshalb zu erkennen. Jedes Jahr läuten am 13. Februar um 21:45 Uhr die Glocken in ganz Dresden. Zu der Zeit wurde 1945 der Fliegeralarm in der Stadt ausgelöst.