Dresdner Handwerk bietet noch freie Lehrstellen an

In den ersten Augustwochen beginnt offiziell das Ausbildungsjahr in Sachsen. Viele Lehrstellen sind derzeit noch unbesetzt. +++

Mario Weller in seinem Lehrsalon bei der Haarpflege e.g. auf der Bautzner Straße in Dresden. Der 18-jährige beginnt in wenigen Wochen sein zweites Lehrjahr als Friseur.

Für ihn ist es ein Traumjob. Seine Eltern haben in ihm den Wunsch, dieses Handwerk zu erlernen, geweckt.

Interview mit Mario Weller, Friseurlehrling 

Heute darf er Maika Matzke einen neuen Haarschnitt verpassen. Für die Frisur ist Fingerfertigkeit gefragt. Konzentriert ist er bei der Sache. Dass die Frisur auch richtig sitzt, darauf hat Sandra Fischer, die stellvertretende Salonleiterin des Geschäftes auf der Bautzner Straße, ein Auge.

Die Fertigkeiten, die Mario in der Schule lernt, fallen ihm leicht umzusetzen.

Interview mit Mario Weller, Friseurlehrling 

Doch das ist nicht bei allen Auszubildenden so, weiß die Geschäftsführende Vorsitzende Annett Dietze. Über 60 Bewerbungen hat sie für das Ausbildungsjahr 2010/2011 bekommen.

Interview mit Annett Dietze, Geschäftsführende Vorsitzende 

Doch auch die demographische Entwicklung, also weniger Lehrlinge, lässt die Bewerberzahl sinken. Für das erste halbe Jahr 2010 bilanziert die Handwerkskammer Dresden 76 abgeschlossene Friseurlehrverträge im Kammerbezirk Dresden.

Interview mit Karl-Heinz Herfort, Hauptabteilung Berufsbildung

Und auch bei der Haarpflege e.g. werden noch Auszubildende gesucht. Am ersten August beginnt dort das neue Lehrjahr.

Mario Weller unterdessen ist zufrieden mit dem Ergebnis seiner Frisur bei Maika Matzke. Mit neuem Elan kann er nun ins zweite Lehrjahr starten.

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