Dresdner Handwerksbetrieb unterstützt sächsischen Paralympics-Teilnehmer

„Geht nicht, gibt`s nicht oder nur so noch nicht“ das ist die Lebensphilosophie von Steffen Zeibig aus Dresden. Der 35-jährige Dresdner ist von Geburt an körperlich eingeschränkt. Ihm fehlen sein rechter Unterarm, sein rechter Unterschenkel und sein linker Fuß. +++

In diesen Tagen beeindruckt er als Dressurreiter bei den Paralympischen Spielen in London die Zuschauer und kehrt mit einer Silbermedaille in der Mannschaftswertung zurück. In der Einzelwertung belegte er zwei Mal den achten Platz.

Seine Reiter-Karriere begann mit acht Jahren. Einer seiner größten Erfolge war seine erste Teilnahme an den Paralympics in Hongkong 2008. Dass er auch in diesem Jahr wieder teilnehmen kann, verdankt er unter anderem der Orthopädie- und Rehatechnik Dresden GmbH. Dort ist Zeibig schon seit der Kindheit Kunde. Der sächsische Handwerksbetrieb unterstützt Zeibig finanziell und mit dem Bau von Sportprothesen.

„Steffen Zeibig zu sponsern, ist für uns nicht Marketing, sondern Ehrensache. Er ist ehrgeizig und unglaublich lebenslustig. Wir haben absolute Hochachtung vor dem, was er mit seiner Behinderung leistet“, so Thomas Hänel-Schwarz, Geschäftsführer der Orthopädie- und Rehatechnik Dresden GmbH. Das regionale Unternehmen mit zehn Filialen in Dresden und Umgebung beschäftigt über 200 Mitarbeiter.

Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden: „Die Orthopädie- und Rehatechnik Dresden GmbH ist einer von 66 Betrieben im Orthopädietechnikerhandwerk im Kammerbezirk Dresden. Bundesweit gibt es zahlreiche Handwerksbetriebe, die mit innovativen Geräten und Prothesen den Start der deutschen Teilnehmer überhaupt erst ermöglichen.“

Quelle: Handwerkskammer Dresden

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