Dresdner Hauptbahnhof wird zum Impfbahnhof

Dresden- An diesem Samstag wird der Dresdner Hauptbahnhof zum Impfbahnhof. Dr. Katja Scarlett Daub von der Bahnhof-Apotheke organisiert „Impfen unterm Weihnachtsbaum“. 

Der Dresdner Hauptbahnhof wird diesen Samstag, 18. Dezember, zum großen Impfbahnhof. Ab 10.15 Uhr stehen Impfdosen für bis zu 500 Impfwillige bereit. Organisiert wird alles federführend von Dr. Katja Scarlett Daub vom Team der Bahnhof-Apotheke, einer von drei Filialen der CITY-Apotheken Dresden. „Seit in den Medien davon zu lesen ist, dass jetzt auch in Apotheken geimpft werden soll, lässt in unseren Filialen die Nachfrage nach einem Impftermin nicht nach“, so Dr. Daub. „Da wir aber seit einem Jahr bei uns auch intensiv Corona-Tests aller Art durchführen, kam aufgrund Platzmangels eine Impfaktion in den Räumen der Bahnhof-Apotheke nicht infrage.“

© SACHSEN FERNSEHEN

Da bot sich eine Anfrage der Hausarztpraxis Rohrer-Park an, ob man denn nicht gemeinsam eine solche Aktion starten könne. Das gab der Apothekerin die notwendige Kraft, sich durch die vorhandenen Strukturen zu kämpfen, da der gesamte Hauptbahnhof hohen Sicherheitsstandards unterliegt. Doch viele zeigten sich von der Idee begeistert und sagten ihre Unterstützung zu. „Großer Dank gilt dem Team des Einkaufbahnhofs Dresden und Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, die in erster Linie über die Nutzung von Flächen entscheiden konnten. Aber auch der Mannschaft vom Marché, die für die eigentlichen Impfungen sogar ihre Lounge zur Verfügung stellen“, sagt Dr. Daub.

Damit Impfwillige nicht stundenlang anstehen müssen, werden ab 10.15 Uhr am großen Weihnachtsbaum Nummern ausgegeben, mit dem Hinweis, wann man denn ungefähr dran sein wird. Damit wissen alle, wann sie wieder vor Ort sein müssen, um ihre Impfdosis abzubekommen. „Damit erreichen wir, dass jeder, der eine Nummer bekommen hat, auch weiß, dass er die Impfung bekommt. Wenn die Nummern alle sind, muss man sich nicht mehr anstellen. Die Aktion wird sicherlich bis in den Nachmittag hinein dauern – man kann sich derweil in den Geschäften im Hauptbahnhof umsehen – auch die Fußgängerzone ist nur wenige Schritte entfernt“, ist sich Dr. Daub bewusst. 

Mitzubringen ist der ausgefüllte Anamnesebogen für die Impfung mit Moderna, den man sich über die Homepage des RKI oder die Webseite der City-Apotheken herunterladen kann, den Impfpass sowie den Personalausweis und möglichst auch die Krankenversicherungskarte, die vor Ort alles beschleunigt. Weitere Anamnesebögen liegen vor Ort auch aus.

„Mit dieser bewusst niederschwellig angesetzten Aktion hoffen wir, möglichst jeden Impfwilligen zu erreichen. Man braucht kein Smartphone oder Internetzugang, sondern kommt einfach vorbei. Gerade in der letzten Zeit ist immer wieder die Rede davon, dass es in Dresden schwierig ist, einen Impftermin zu bekommen. Wir freuen uns, hier unterstützen zu dürfen und haben den großen, vor allem auch technischen, Aufwand gerne betrieben, den Impfstoff nebst Impfzubehör organisiert und das ganze Verfahren im Vorfeld koordiniert“, so Dr. Daub weiter. Jeder Geimpfte bekommt vor Ort noch vom Team der CITY-Apotheken die QR-Code-Impfbescheinigung, damit die Impfung auch von den entsprechenden Apps eingelesen werden kann – somit ist ein weiteres Anstehen dafür in der Apotheke auch nicht nötig.Die Bahnhof-Apotheke mit ihrer ausgedehnten Öffnungszeit, täglich von früh bis spät (täglich bis 22 Uhr, Mo bis Fr ab 7 Uhr, Sa, So und Feiertag ab 8 Uhr) ist unter folgender Adresse erreichbar: Bahnhof-Apotheke im Dresdner Hauptbahnhof (Eingang Bayerische Straße). „Wir sind jederzeit gerne für unsere Kunden da und sind auch bei dieser Impfaktion mit viel Engagement dabei. Der Dresdner Hauptbahnhof soll am Samstag für Impfwillige nicht zum Sackbahnhof, sondern vielmehr zum Umsteigebahnhof werden, denn mit der Impfung besteht weiter die Möglichkeit, aktiv mit neuen Ideen am öffentlichen Leben teilzunehmen“, so Dr. Katja Scarlett Daub abschließend.

Aufgrund mehrerer Anfragen von Interessierten teilen die Initiatoren der Aktion noch einmal mit:
- Eine Voranmeldung gibt es nicht. Ab 10.15 Uhr werden wie zuvor erwähnt 500 Nummern mit der ungefähren Impfzeit ausgegeben.
- Es wird jeder geimpft, der möchte.
- Es ist egal, ob Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung.

Quelle: meeco Communication Services