Dresdner Hauptverkehrsstraßen werden erneuert

Bis zu 946 000 Euro Fördermittel stehen für die Beseitigung von Winterschäden auf Dresdner Straßen zusätzlich bereit. Anträge auf Beseitigung der Schäden u. a. auf Dohnaer Straße sollen gestellt werden. +++

Bis zu 946 000 Euro Fördermittel stehen für Sachsens Landeshauptstadt für die Beseitigung von Winterschäden auf Dresdner Straßen zusätzlich neben den bereits verwendeten 1,3 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt bereit. Diese Summe wird mit Inkrafttreten der am 21. Juni beschlossenen „Richtlinie über ein Sonderprogramm 2011 und 2012 zur Beseitigung von Winterschäden an Straßen kommunaler Baulastträger“ vom Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt.

Der lang anhaltende und intensive vergangene Winter hat zu großen Schäden im Straßennetz der Stadt geführt. Den Schadensumfang bezifferte das Straßen- und Tiefbauamt auf 12,5 Millionen Euro, welcher den städtischen Haushalt übersteigt. Mit der Finanzhilfe des Freistaates beabsichtigt die Landeshauptstadt nun, vorrangig Hauptverkehrsstraßen mit öffentlichem Personennahverkehr in Angriff zu nehmen. So steht in Aussicht, dass Anträge auf die Beseitigung der Schäden auf Straßen wie dem Emerich-Ambros-Ufer, der Dohnaer Straße, dem Zelleschen Weg, der Marienberger Straße, der Winterbergstraße oder auch der Grundstraße gestellt werden. 

Die Richtlinie besagt, dass der Förderhöchstbetrag je Kilometer 666 Euro beträgt. Zur Landeshauptstadt Dresden gehört eine Gemeindestraßenlänge von insgesamt 1 421 Kilometer. Das Förderprogramm des Freistaates sieht gleichzeitig eine kommunale Eigenbeteiligung in Höhe von 25 Prozent vor. Der Höchstfördersumme von 946 000 Euro stehen somit 316 000 Euro Eigenmittel gegenüber.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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