Dresdner Intendant lässt sich Corona-Protestbart wachsen

Dresden - Vor ungefähr einem Jahr entschied der Dresdner Intendant Kilian Forster sich, seinen ganz eigenen Corona-Protest zu starten.

Auch wenn Kilian Forster davon ausgegangen ist, dass der Bart nur einige Wochen wachsen wird, hält er trotzdem an dem Schwur fest. Seit über einem Jahr wächst er nun. Damit erreicht er eine stolze Länge von inzwischen rund 20 cm. Am Anfang des Wachstums fand er den Bart aber noch kratzig und stachelig, seine Frau sei auch nicht begeistert gewesen. Mittlerweile haben sich aber beide an den Bart gewöhnt und sich mit ihm arrangiert. 

Der Intendant will mit seinen Musikern endlich wieder zurück auf die Bühne, will Jazz spielen. Die Abstinenz von der Bühne trifft nicht nur seine Gesichtsbehaarung, sondern auch seine Finger, welche nach wochenlanger spartanischer Nutzung seines Basses an Hornhaut und Muskelkraft verloren haben.

Kilian Forster wird jedoch trotzdem nicht aufgeben. Sein Protest-Bart wird wohl noch so lange weiter wachsen, bis er wieder bedingungslos spielen kann. Zu betonen ist aber, dass er sich schon freut seinen Bart zu rasieren, und vor alle dem wieder bedingungslos auftreten zu können und die Menschen mit seiner Musik wieder unterhalten zu können.