Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften mit Besucherrekord

Trotz Bunter Republik Neustadt und Fußball-WM kamen 23.000 Besucher zur Langen Nacht der Wissenschaften, die zum 8. Mal in ganz Dresden stattfand. +++

Wissenschaftsbegeisterte aller Altersgruppen strömten zum achten Mal sieben Stunden lang in die Forschungsstätten der Stadt und flanierten durch Labore und Hörsäle. Ob Leibniz-, Max-Planck- oder Fraunhofer-Institute, TU Dresden, HTW, Musikhochschule oder Universitätsklinikum – bei allen 36 Veranstaltern der Wissenschaftsnacht zeigte sich in 478 Veranstaltungen an 60 verschiedenen Orten das ungebrochene Wissenschaftsinteresse. Die 95 Kinderprogramme gehörten wieder zu den Publikumslieblingen. Schon die kleinsten Besucher im Vorschulalter fragten, staunten und lernten, was in Laboren zischt und getüftelt und in Hörsälen dargeboten wird. Neue Orte entlang der Wissensroute 2010 waren das Nanoelectronic Materials Laboratory und das Residenzschloß in Dresden sowie das Grüne Forum in Pillnitz, der Verein für Kernverfahrenstechnik und Analytik Rossendorf e.V. im Felsenkeller-Areal und das Flugmedizinische Institut der Luftwaffe in Königsbrück.

Großen Zulauf erfreuten sich die „WM-Stationen rund um den Laser“ im Fraunhofer-Institutszentrum, das Programm „Forschen in Dur und Moll“ der Hochschule für Musik und die Präsentation „Die geballte Energie der Teilchen“ von Physikern und Kerntechnikern des Forschungszentrum Dresden-Rossendorf und der TU Dresden. Wie immer gut besucht wurden die Präsentations- und Vortragsprogramme im Medizinisch-Theoretischen Zentrum, in der HTW Dresden und im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Weitere Höhepunkte des Abends waren das Gemeinschaftsprogramm „Im Prisma des Vermeer“ der Hochschule für Bildende Künste und der Staatliche Kunstsammlungen Dresden, das Wissenschaftskabarett “Pisa Bach Pythagoras” und die Experimentalshow „Tesla-Live: Künstliches Gewitter mit einem 800 kV Tesla-Transformator“.

Die Lange Nacht der Wissenschaften war in diesem Jahr zum ersten Mal Teil des „Juniordoktor“-Programms des Netzwerks „Dresden Stadt der Wissenschaften“. Zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 hatten sich mehr als 400 Schüler der 3.-12. Klassen angemeldet, um ein Jahr lang verschiedene Wissenschafts-Stationen zu absolvieren. Mindestens sieben Stationen müssen die Schüler besuchen und die dazugehörigen Fragen in ihrem Juniordoktorpass richtig lösen, um die begehrte Doktorwürde zu erhalten.

Die 9. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften wird am 1. Juli 2011, 18-1 Uhr stattfinden.

Quelle: Presse „Netzwerk Dresden Stadt der Wissenschaften“

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