Dresdner Lichterlauf unterstützt Flüchtlingskinder

Am Samstag veranstaltete UNICEF in Dresden einen Lauf unter dem Motto „Dein Licht für Flüchtlingskinder“. Ausgestattet mit Taschenlampen, Lampions oder Handys starten die Teilnehmer an der Kreuzkirche. +++

Gestartet wird am Sonntag um 19:30 Uhr an der Dresdner Kreuzkirche.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, unterstützt diese Aktion.

„Viele Kinder und Jugendliche erleben körperliche oder psychische Gewalt in ihrer Heimat. Nach ihrer Flucht sind sie verwirrt oder traumatisiert“, so Ministerin Köpping. Zu den Gefahren in ihren Heimatländern und den zum Teil lebensgefährlichen Fluchtwegen müssten sie auch den Verlust der Familie und ihrer Freunde verkraften. Rund zwei Drittel der in Sachsen ankommenden Flüchtlinge sind Familien mit Kindern.“

„Mit dem Lichterlauf wird auf die Situation der Jüngsten und Schwächsten aufmerksam gemacht“, so Köpping weiter. „Ich unterstützte diese Aktion deshalb und hoffe, dass sich viele Menschen beteiligen werden.“

Unterstützt wird der Lauf auch vom Netzwerk „Dresden für alle“.

„Mehr als die Hälfte der 50 Millionen geflüchteten Menschen weltweit sind Kinder. Dies ist ein nicht hinnehmbarer Zustand. Gerade das Kindesalter sollte unbeschwert und glücklich sein. Doch anstatt Bildung in Schulen genießen zu dürfen, müssen viele Kinder tagtäglich um ihr Überleben bangen. Der Lichtlauf ist ein wichtiges Signal um auf eine oft zu wenig wahrgenommene Betroffenengruppe hinzuweisen“ so Eric Hattke, Sprecher des Netzwerkes „Dresden für Alle“.

Auch die Integrations- und Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden, Kristina Winkler, unterstützt die Aktionsform des UNICEF-Dresdens:
„Ich begrüße als Integrations- und Ausländerbeauftragte das Engagement von UNICEF-Dresden ausdrücklich. Es ist bei allen Herausforderungen der Gegenwart sehr wichtig, die Rechte und das Wohl von Flüchtlingskindern im Blick zu haben. Leider geht dies in den aktuellen Diskussionen um Flüchtlingsunterkünfte und die soziale Integration von erwachsenen Flüchtlingen viel zu schnell unter.“

Quelle: Dresden für alle / Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

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