Dresdner Luftrettung in diesem Jahr bislang 677 mal im Einsatz

Bei schweren Erkrankungen und Unfällen ist der Dresdner Hubschrauber der DRF Luftrettung innerhalb kürzester Zeit zur Stelle. 677-mal leisteten die Besatzungen von “Christoph 38“ im ersten Halbjahr 2014 Notfallpatienten medizinische Hilfe. +++

Die Sicht verschwimmt, der Arm wird taub, ein rasender Schmerz im Kopf – Schlaganfall! Jetzt tickt die Uhr, je schneller der Patient notärztlich versorgt und in eine Spezialklinik gebracht wird, desto höher sind seine Chancen, zu überleben.

Peter Flor, Pilot in Dresden, erzählt aus dem Alltag der Luftretter: „Die Leitstelle alarmiert uns, wenn wir den Notarzt am schnellsten zum Notfallort bringen können. Keine zwei Minuten nach der Alarmierung sind wir in der Luft, Staus und schwierige Straßenbedingungen halten uns nicht auf.

Die Alarmierungsgründe sind vielfältig: Schlaganfall oder Herzinfarkt gehören dazu, aber auch schwere Verletzungen. Jetzt im Sommer verunglücken die Menschen leider mit dem Motorrad oder verletzen sich beim Grillen. Vor Ort und während des Flugs können wir schwerkranke und schwerverletzte Patienten optimal versorgen, denn ,Christoph 38‘ ist ausgestattet wie eine fliegende Intensivstation.“

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und startet vom Flughafen Dresden aus. „Christoph 38“ wird in den Leitstellenbereichen Dresden, Pirna, Meißen, Hoyerswerda und Freiberg angefordert. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Minuten erreichen.

Quelle/Fotoquelle: DRF Luftrettung

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