Dresdner machen am wenigsten krank

Die Barmer GEK hat am Mittwoch in Leipzig den Gesundheitsreport 2011 für Sachsen vorgestellt. +++

Dresdner machen in Sachsen am wenigsten krank!
Die BARMER GEK hat in Leipzig den Gesundheitsreport für das Jahr 2011 in Sachsen vorgestellt. Im Report werden regionale Abweichungen untersucht, der diesjährige Schwerpunkt war das Thema „Beruf und Pflege“. Innerhalb Sachsens gibt es größere Unterschiede bei den Fehlzeiten. So haben die Dresdner die geringsten Fehlzeiten in Sachsen. 
Ziel der Untersuchung war, laut BARMER GEK, eine Optimierung des Leistungsangebotes und die bedarfsorientierte Vertragsgestaltung bei den Verträgen mit Leistungserbringern.
Sachsen machen häufiger krank
Die Sachsen liegen nach Angaben der Krankenkasse über 8,5% über dem bundesdeutschen Schnitt bei der Arbeitsunfähigkeit. Innerhalb der neuen Bundesländer liegen die Sachsen jedoch unter dem Schnitt. Grundsätzlich liegen die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den neuen Bundesländern über dem Bundesschnitt, eine Ursache ist die ältere Bevölkerungsstruktur in den neuen Ländern. Insbesondere Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren machen in Sachsen häufiger krank.
Chemnitzer und Leipziger sind besonders häufig erkältet
Die Chemnitzer und Leipziger lassen sich am häufigsten wegen Atemwegserkrankungen (z.B. Erkältung) krankschreiben. Hier liegen die Werte mit 35,4% in Chemnitz und 34,8% in Leipzig deutlich über dem Bundesdurchschnitt.Bei den psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen liegt Sachsen unter dem Bundesdurchschnitt, die drei Großstädte liegen nahezu auf Bundesdurchschnitt.Bei Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems liegen die sächsischen Großstädte Chemnitz (-7,3%), Dresden (-27,8%) und Leipzig (11,9%) unter dem Bundesdurchschnitt.
Die Untersuchung basiert  in Sachsen auf den Daten von etwa 400.000 Versicherten.