Dresdner Neustadt: Kommt die Westerweiterung des Alaunparks?

Neustädter SPD fordert Alaunparkerweiterung und Änderungen am verkehrlichen Rahmenplan. +++

Auf Initiative der SPD entscheidet heute der Stadtrat über die Westerweiterung des Alaunparks um den sogenannten Russensportplatz. „Wir fordern alle Stadträte auf, im Sinne der Neustädter für eine Erweiterung des Alaunparks zu stimmen“, sagt Swen Steinberg, Vorsitzender der Sozialdemokraten in der Neustadt.

„Bei schönem Wetter treten sich die Menschen im Alaunpark gegenseitig auf die Füße. Für ein Stadtviertel mit überdurchschnittlich vielen jungen Familien, aber auch Studierenden und Senioren ist dringend eine Erweiterung des Erholungsgebietes und der Grünflächen nötig. Darüber war sich auch der Ortsbeirat Neustadt einig – dem sollte der Stadtrat nun folgen.“ Die SPD hat in den vergangenen Monaten mit einer Postkarte auf den Stand um den Russensportplatz aufmerksam gemacht. Sie wurde in der Neustadt verteilt und ruft die Bürger zur Beteiligung auf.

Ebenfalls befasst ist das Kommunalparlament in seiner heutigen Sitzung mit der Fortschreibung des verkehrlichen Rahmenplans für die Äußere Neustadt. Dazu SPD-Ortsbeirat Christoph Meyer: „Mit großer Mehrheit von SPD, Linker, Grünen und Bürgerfraktion haben wir zahlreiche Änderungen gefordert. Die Neustadt will mehr Verkehrsberuhigung, mehr Straßengrün und Parkhäuser nicht inmitten, sondern am Rande des Viertels. Der Bauausschuss ist dem größtenteils nicht gefolgt, obwohl die gleichen Fraktionen dort ebenfalls über eine Mehrheit verfügen. Das ist keine Politik im Interesse des Stadtteils.“ Verantwortlich macht Meyer in erster Linie die Bürgerfraktion: „Im Viertel treten sie für gute Ideen ein, und dann gießen ihre eigenen Leute im Stadtrat die Neustadt in Beton? Wo bleiben hier Bürgernähe und Basisdemokratie?“ Wenn die „Bürger“ im Stadtrat wieder umkippen, sagt Meyer, können leider erst die nächsten Wahlen Abhilfe schaffen: „Die SPD wird dann klar machen, welche Fraktionen auf ihre Leute in den Stadtteilen hören und welche nicht.“

Quelle: SPD-Ortsverein Dresden-Neustadt

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