Dresdner Philharmonie erweitert Kooperation mit Schloss Wackerbarth

Am Samstag eröffnet die Dresdner Philharmonie ihre traditionsreiche Konzertreihe „Philharmonische Serenaden“ im neuen Gewand auf Schloss Wackerbarth. Den Anfang macht das Collenbusch-Quartett, junge Soloinstrumentalisten der Dresdner Philharmonie.

Seit mehr als fünf Jahren präsentieren die c und Schloss Wackerbarth erfolgreich ausgesuchte Konzerte der Dresdner Musiker auf Europas erstem Erlebnisweingut. Insgesamt begrüßten die beiden Partner bereits mehr als 920 Gäste bei den gemeinsamen Veranstaltungen. Ein beliebter Konzert-Klassiker ist „Philharmonic Flair“, bei dem der Förderverein der Dresdner Philharmonie seit 2011 jedes Jahr im August zu einem Konzert mit dem Dresdner Salonorchester und anschließendem Tanz in der barocken Schloss- und Gartenanlage von Schloss Wackerbarth einlädt.

„180 Jahre Sekt-Tradition in Sachsen“ haben die traditionsreichen Partner dazu inspiriert, die 2008 geschlossene Kooperation zu erweitern. Anlässlich des Sekt-Jubiläums laden die beiden Partner im April und August zu den „Philharmonischen Serenaden“, zwei prickelnden Festkonzerten in Kammer- und Orchesterbesetzung, auf Schloss Wackerbarth ein. Ab Mai veröffentlichen die beiden Partner erstmals ein gemeinsames Präsent: Bei „Dresdens besondere Note“ kombinieren sie die neue CD der Dresdner Philharmonie mit den 6. Sinfonien Beethovens und Schostakowitschs mit einem 2015 Bacchus-Weißwein von Schloss Wackerbarth.

Am 23. April, um 20 Uhr, eröffnet die Dresdner Philharmonie ihre traditionsreiche Konzertreihe „Philharmonische Serenaden“ im neuen Gewand auf Schloss Wackerbarth. Den Anfang macht das Collenbusch-Quartett, ein noch junges Ensemble aus Soloinstrumentalisten der Dresdner Philharmonie, die ihre Leidenschaft für Kammermusik zusammengeführt hat. Beim Festkonzert auf Schloss Wackerbarth präsentieren die Musiker Beethovens noch stark von der Quartettkunst Joseph Haydns beeinflusstes Op. 18 Nr. 4, das dennoch bereits seine ganz eigene Handschrift trägt. Eine Rarität in Ravels Werk ist sein einziges Streichquartett, in dem er sich ganz als impressionistischer Meister der Klangfarben zeigt. Und mit den „Black Angels“ des Amerikaners George Crumb wird der Bogen zur Moderne geschlagen, ohne musikalisch den Bezug zur klassischen europäischen Quartettkunst zu verlieren. Die zweite „Philharmonische Serenade“ in Orchesterbesetzung findet am 20. August 2016, ebenfalls um 20.00 Uhr statt. Dabei präsentieren die Dresdner Musiker ihren Zuhörern Werke von Bach und Händel. Das Repertoire reicht von festlichen Ouvertüren, über virtuose Soloparts bis hin zu tänzerischen Konzertsätzen.

Quelle/Bildquelle: Dresdner Philharmonie