Dresdner Philharmonie gründet Kurt-Masur-Orchesterakademie

Die Kurt Masur Akademie bietet ab der Saison 2017/2018 jungen, begabten Profi-Musikern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, sich innerhalb eines Spitzenorchesters gezielt auf ihren späteren Berufsalltag vorzubereiten.

Mit der Gründung einer eigenen Orchesterakademie seines Namens, für deren Schirmherrschaft Frau Tomoko Masur gewonnen werden konnte, schlägt das Orchester der Landeshauptstadt Dresden ein neues Kapitel auf. Als Partner dafür konnten die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Ostsächsische Sparkasse Dresden gewonnen werden, für die, ebenso wie für die Dresdner Philharmonie, die Spitzenförderung junger musikalischer Talente eine Herzensangelegenheit ist.

Die Kurt Masur Akademie bietet ab der Saison 2017/2018 jungen, begabten Profi-Musikerinnen und -Musikern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, sich innerhalb eines Spitzenorchesters gezielt auf ihren späteren Berufsalltag vorzubereiten.

Hier sammeln sie erste Erfahrungen im Orchesterbetrieb und machen sich mit der traditionsreichen Dresdner Spielkultur und dem besonderen Klangideal der Dresdner Philharmonie vertraut. Gleichzeitig absolvieren sie einen weiterbildenden künstlerischen Masterstudiengang Musik mit dem Schwerpunkt Orchesterpraxis an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Die Impulse, die vom generationsübergreifenden Musizieren von jungen Menschen ausgehen, sind für die Zukunftsfähigkeit des Dresdner Klangkörpers und damit für seinen nachhaltigen Beitrag für die Kulturlandschaft in Dresden von unschätzbarem Wert.

Prof. Kurt Masur konnte die Vorbereitungen zur Gründung der Akademie noch miterleben, im Mai 2015 sagte er:

„Musikalisch leistet die Dresdner Philharmonie bis heute Großartiges. Und dass sich dieses Orchester mit seinem Chef Michael Sanderling auch die Aufgeschlossenheit gegenüber jungen Musikern bewahrt hat, ist wirklich ein Glück. Hier ist eine wunderbare Tradition gewachsen, die mit der Etablierung der Orchesterakademie nun auch in die Zukunft weist.“

Chefdirigent Michael Sanderling, dessen musikalisches und künstlerisches Wirken sowohl mit Kurt Masur als auch mit er Dresdner Philharmonie aufs Engste verbunden ist, betont:

„Wir sind stolz und wissen zugleich um den großen Anspruch, der sich mit seinem Namen verbindet. Sein unermüdlicher Einsatz für den musikalischen Nachwuchs und die Möglichkeit ihn noch mehr mit unserem Orchester zu verankern, ist ein großer Gewinn. Für mich persönlich natürlich auch eine schöne Parallele, denn meine professionelle Karriere als Orchestermusiker begann unter ihm.“

Patricia Werner von der Geschäftsführung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung:

„Auch im zwanzigsten Jahr unserer Tätigkeit bleiben wir als Vierländer-Kulturstiftung der ostdeutschen Sparkassen neugierig und offen für ungewohnte Projekte. Ein Ausnahmeprojekt verdient auch eine Ausnahmeförderung. Zugleich ist es der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden eine besondere Ehre, gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie mit diesem Projekt unter dem Namen von Kurt Masur einen weiteren Beitrag für die musikalische Spitzenförderung und für ein weltoffenes Dresden zu leisten.“

Judith Schinker, Rektorin der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden:

„Der in Kooperation zwischen der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und der Dresdner Philharmonie geplante Masterstudiengang Orchesterpraxis stärkt die Verankerung der berufspraktischen Ausrichtung des Musikstudiums. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, von erfahrenen Orchestermusikern angeleitete Praxisphasen als integrierten Bestandteil ihres Studiums zu erleben. Die Zusammenarbeit zwischen der Dresdner Philharmonie und der Musikhochschule zielt auf die Heranbildung von Nachwuchs für Spitzenorchester im In- und Ausland. Dresden fördert damit als Ausbildungsort herausragender Musikerinnen und Musiker seine Sichtbarkeit im internationalen Vergleich.“

Quelle: Dresdner Philharmonie