Dresdner Polizei erhöht am Wochenende Präsenz

Dresden – Mit den bisherigen Erfahrungen seit in Kraft treten der Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sieht sich die Dresdner Polizei in der Pflicht, ihre Präsenz auf der Straße zu erhöhen.

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Allein in den vergangenen 24 Stunden haben Einsatzkräfte in 60 Fällen Verstöße gegen die Allgemeinverfügung festgestellt. In zwei Drittel der Fälle war die Nutzung von Spielplätzen Anlass für polizeiliches Handeln. Hinzu kamen Lokale und Geschäfte, die trotz Verbotes geöffnet hatten. In allen Fällen wurden den polizeilichen Aufforderungen Folge geleistet.

Zudem stellten Einsatzkräfte beispielsweise an den Elbwiesen und im Alaunpark Menschenansammlungen fest.

Polizeipräsident Jörg Kubiessa
: „Auch diese Ansammlungen sind potentielle Infektionsorte. Es geht jetzt darum, alle Möglichkeiten der Kommunikation für einen noch stärkeren Appel an die Vernunft zu nutzen. Die größte Chance um dieses Ziel zu erreichen, sehe ich in persönlichen Ansprachen auf der Straße.“

Einsatzkräfte werden beim Feststellen von Menschenansammlungen die Personen aktiv ansprechen, um mehr Sensibilität zu wecken und im besten Fall eine Verhaltensänderung zu erreichen.

Jörg Kubiessa: „Unser Vorgehen dient in erster Linie der Gefahrenabwehr. Die anstehenden Herausforderungen lassen sich nur mit pragmatischen Ansätzen bewältigen – und nur gemeinsam!“.

Vor dem Hintergrund steht die Polizeidirektion Dresden im ständigen Austausch mit beiden Landkreisen und der Landeshauptstadt. Gleichzeitig wurden auch gemeinsame Kontrollen von Kommunen und Polizeivollzugsdienst vereinbart.