Dresdner Polizei schnappt dreiste Metalldiebe

Die Dresdner Polizei konnte im Zuge intensiver Ermittlungen drei jungen Männern 41 Buntmetalldiebstähle nachweisen. Das Trio verursachte einen Schaden von etwa 10.000 Euro. +++

Mitte März waren zwei der Männer (24/26) bei einem Schrotthändler am Seidnitzer Weg aufgefallen, als diese Kupferrohre verkaufen wollten. Ein Mitarbeiter schöpfte Verdacht und verständigte die Polizei. Bei einer Abgabe wurden sie gefilmt. Die Auswertungen im Nachgang sowie zahlreiche Zeugenhinweise führten schließlich zu den Dieben.

Umfangreiche weitere Ermittlungen gegen die beiden Männer sowie einem 21-Jährigen ergaben auch in 40 weiteren Fällen einen Tatverdacht gegen das Trio. Sie hatten von Februar bis Mai dieses Jahres mehrere Buntmetalldiebstähle im Stadtgebiet, insbesondere im Dresdner Osten, begangen. Mit verschiedenen Tatbeteiligungen hatten sie in den Abend- und Nachtstunden die Endstücke der Dachentwässerungsrohre von Gartenlauben, Mehrfamilienhäusern, öffentlichen Einrichtungen als auch Kirchen demontiert. Nach der Tat versteckten sie die Rohre zunächst in der Nähe und brachten sie am Tag zu einem Schrotthändler.

So stahlen sie Anfang März aus einer Gartensparte an der Windmühlenstraße Dachrinnen von einer Gartenlaube. Von einem Carport an der Lockwitzer Straße entwendeten sie ebenfalls die Dachrinnen.

In einem weiteren Fall stahlen sie ein etwa drei Meter langes Kupferfallrohr von der Dachrinne eines Gemeindehauses der Ev.-Luth. Kirchgemeinde an der Georg-Palitzsch-Straße.

Die drei Dresdner müssen sich nunmehr wegen Diebstahls in besonders schweren Fällen verantworten. Desweiteren prüft die Dresdner Polizei, ob dem Trio in diesem Zusammenhang noch weitere Diebstähle zugeordnet werden können.

Quelle: Polizei Dresden

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