Dresdner Polizei zieht positives Fazit zur BRN

Während der BRN unterstützten Einsatzkräfte der Sächsischen Bereitschaftspolizei die Dresdner Polizei. Zu den Schwerpunktzeiten waren bis zu 500 Beamte im Einsatz. Bislang musste die Polizei rund 50 Straftaten aufnehmen. +++

Bei den Straftaten handelt es sich beispielsweise um Körperverletzungen (10x), Sachbeschädigungen (9x), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (4x) oder Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (5x). Zudem waren rund ein Dutzend Diebstähle von Handy und Portmonees auf dem Festgelände zu verzeichnen.

In der Nacht zum Samstag (gegen 00.30 Uhr) hatten mehrere Personen versucht, eine Straßenbahnhaltestelle am Bischofsweg zu beschädigen. Einsatzkräfte stellten vor Ort die Personalien von insgesamt 15 Personen fest und sprachen Platzverweise aus. Da einige der Männer diesen nicht nachkamen, mussten drei Personen in Gewahrsam genommen werden. Zwei weitere Männer (18/20) leisteten bei den polizeilichen Maßnahmen Widerstand und müssen sich nun strafrechtlich verantworten.

In der Nacht zum Sonntag, gegen Mitternacht, kam es an der Königsbrücker Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Zwei Geschädigte mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen noch vor Ort stellen. Er stand erheblich unter Alkoholeinfluss (Atemalkoholtest: 1,56 Promille). Der Mann muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten.

Zwei Tatverdächtige zu einer Körperverletzung ergriffen Einsatzkräfte Sonntagmorgen (gegen 01.10 Uhr) an der Kreuzung Görlitzer Straße/Louisenstraße. Sie hatten zuvor eine Auseinandersetzung mit mehreren Personen.

Beamte der Bundespolizei hatten am Sonntagvormittag (gegen 10.50 Uhr) zwei Männer (19/28) am Bahnhof-Dresden Neustadt kontrolliert. Der 28-jährige Libyer hatte dabei insgesamt zehn Smartphones, der 19-jährige Marokkaner ein weiteres Mobiltelefon bei sich. Dabei handelt es sich mutmaßlich um Diebesgut. Drei Mobiltelefone konnten bislang ihren Eigentümern zugeordnet und zurückgegeben werden. Die Geschädigten waren am Vortag im Festgelände unterwegs und hatten im Verlauf der Nacht das Fehlen ihrer Handys bemerkt. Die Zuordnung der acht weiteren Mobiltelefone steht noch aus.
Polizeibeamte fanden bei den beiden Männern zudem zehn Tütchen mit Cannabis. Das Duo muss sich nun wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Der 28-Jährige wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden am Nachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Rund 50 Fundgegenstände (u.a. Rucksäcke, Handtaschen und Geldbörsen) wurden bei der Polizei oder dem Ordnungsamt abgeben. Ein Teil konnte den Besitzern bereits zurückgegeben werden. Am morgigen Montag können Betroffenen ihre Gegenstände noch im Polizeirevier Dresden-Nord entgegennehmen. Am Dienstag werden nicht abgeholte Dinge dem Fundamt der Landeshauptstadt Dresden übergeben.

Quelle: Polizei Dresden