Dresdner Rathaus bekommt neuen Schliff

Der gesamte Ostflügel mit Foyer Goldene Pforte, Plenar- und Festsaal sowie etwa 50 Büroräume sind zur Zeit Baustelle. Bis voraussichtlich 2015 wird gebaut. +++

Die Bauzäune um das Dresdner Rathaus sind nicht mehr zu übersehen. Der repräsentative Eingang „Goldene Pforte“ ist hinter Baumaschinen und Containern verschwunden. Zwei Jahre wurde an den Sanierungsarbeiten des Rathauses geplant. Nun nimmt der Umbau des Rathauses erste Formen an.

Interview im Video mit Projektleiterin Maren Schesky

Nachdem das Rathaus durch den 2.Weltkrieg in großen Teilen zerstört wurde, erfolgte der Wiederaufbau in mehreren Etappen bis 1965. Außer kleineren Baumaßnahmen zum Bauunterhalt des Gebäudes wurden seit 1990 nur einzelne Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Dadurch hat sich seit über 50 Jahren ein erheblicher Sanierungsbedarf angestaut.

Mittlerweile gleicht jede Etage des Ostflügels einer Baustelle: sowohl der Plenar- und Festsaal sowie etwa 50 Büroräume werden von ihrem 60er Jahre Look befreit und modernisiert. Die klassische Säulenstruktur sowie die Deckenverkleidung bleiben jedoch erhalten. Auch etliche technische Erneuerungen wie die W-LAN Ausstattung sowie ein verbessertes Stromnetz werden von den derzeit 30 Bauarbeitern vorgenommen. Zudem wird der Eingangsbereich zukünftig von einem Videosystem überwacht. Maßnahmen, welche laut Projektleiterin Maren Schesky schon längst fällig waren. 

Interview im Video mit Projektleiterin Maren Schesky

Äußerlich bleibt das Rathaus größtenteils unverändert. Der erste Bauabschnitt kostet etwa 26,5 Millionen Euro. Das Rathaus bleibt während der Sanierungsarbeiten mit etwa 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Betrieb. Die Ämter sind für die Bürger weiterhin erreichbar. Bis Mitte 2014 wird gebaut, in einzelnen Teilen voraussichtlich bis 2015.

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