Dresdner Restaurants sammeln Spenden für UNICEF

Im Rahmen der Aktion „Extraportion“ können Gäste in sechs Dresdner Restaurant kleine Geldbeträge hinterlassen, die sie für eine Extraportion bezahlt hätten. Das Geld kommt Kindern in einem Entwicklungsland zugute. +++

Sechs Dresdner Restaurants kooperieren seit Anfang der Woche mit der Ehrenamtlichen UNICEF-Arbeitsgruppe Dresden, um gemeinsam um den Kindertag herum eine besondere Aktion stattfinden zu lassen: zwei Wochen vor und eine Woche nach dem Kindertag am 1. Juni nehmen die Restaurants an der sogenannten „Extraportion“ von UNICEF Deutschland teil.

Im Rahmen dieser Aktion können Gäste in Briefumschlägen, die in den Restaurants ausliegen, kleine Geldbeträge hinterlassen, die sie andernfalls für eine „Extraportion“ bezahlt hätten.

Diese „Extraportion“ kommt einem Kind in einem Entwicklungsland zugute, das auf unsere Hilfe angewiesen ist. Schon ein kleiner Betrag von 1,20 Euro ermöglicht UNICEF, drei Päckchen nahrhafter Erdnusspaste zu kaufen, die die Ernährung eines mangelernährten Kindes für einen Tag sichert. Denn obwohl es eigentlich weltweit genug zu essen gibt, leidet jedes vierte Kind an chronischer Mangelernährung.

Im Rahmen der letzten Aktion um Weihnachten herum sammelten das „Aha-Café“ und die „Wenzel Prager Bierstuben“ über 400 Euro – dieses Mal haben sich weitere Restaurants zusammengefunden, um diese Spenden möglich zu machen: das Oszwalds, das Bottom’s Up, das Roots, das Café Continental, die Pastamanufaktur sowie das Atrium in der Neustadt setzen gemeinsam innerhalb dieser drei Wochen ein Zeichen für Kinder.

„Der Zuspruch und diese Unterstützung freuen uns sehr, denn der Kindertag ist ein Anlass zum Feiern und zum Wertschätzen unserer Jüngsten“, sagt Anne Bibas, Leiterin der UNICEF-AG Dresden. „Wir freuen uns, dass die sechs Dresdner Restaurants mit dieser Aktion einen wichtigen Beitrag dazu zu leisten, dass schwer mangelernährte Kinder wieder zu Kräften kommen und die Chance auf eine Zukunft haben. Umso passender, dass sich diese Essens-spezifische Aktion gerade an Restaurants richtet.“

Die „Extraportion“ läuft noch bis 07. Juni 2015 in den sechs Restaurants.

Quelle: UNICEF Deutschland / Arbeitsgruppe Dresden

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