Dresdner rutschen über die Elbe

Die Ausweichbrücke zur Albertbrücke ist zu glatt und hat schon mehrere Fahrradfahrer die Balance gekostet. Einer musste sogar ins Krankenhaus. +++

Medienberichten zu Folge ist die Ausweichbrücke an der Albertbrücke für Fußgänger und Fahrradfahrer zu glatt. Der Holzbelag ist schon einige Male eingefroren, einige Fußgänger und Fahrradfahrer sind gestürzt. Einer von ihnen musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Nach einem Anruf hat die Polizei den Winterdienst dann endlich gebeten, die Ersatzbrücke zu streuen.

Einige Passanten stört das, die meisten jedoch zeigen Dankbarkeit. Dennoch ist die Brücke in den Augen einiger Dresdner ein wenig fehl am Platz. Jens Rödig, Koch des Theaters Carte Blanche, bezeichnet die Brücke als „das Allerletzte“ und auch Dietrich Ewers, langezeit altstädter Ortsamtleiter, sieht in der Brücke eine ungeschickte Lösung. „Durch eine gute Logistik und ein kluges Management hätte es hier anders geregelt werden können“, gibt er zu bedenken.

Einen anderen Belag lehnt die Stadt Dresden jedoch vehement ab. Beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub melden sich täglich mehrere Fahrradfahrer, die gestürzt sind. Der ADFC bietet diesen Hilfe an.

Quelle: SZ

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