Dresdner Sportstätten und Schwimmhallen schließen

Dresden – Nun ist es angeordnet: Die Schwimmbäder und Saunen in Dresden müssen schließen, um die Infektionsketten der aktuellen Corona-Krise möglichst zu unterbrechen. Die Objekte der Dresdner Bäder GmbH – namentlich der Schwimmsportkomplex Freiberger Platz, das Georg-Arnhold-Bad, die Schwimmhallen Bühlau, Prohlis und Klotzsche sowie das Nordbad und das Elbamare – bleiben deshalb ab Dienstag, dem 17. März 2020, bis auf Weiteres zuAuch die Energieverbund-Arena und die städtischen Sportanlagen werden vorübergehend geschlossen.

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Zwar besteht bei Schwimmbad-Besuchen nach aktuellem Wissensstand kein höheres Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus als in anderen öffentlichen Einrichtungen. Im Gegenteil: Vorliegende Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das Chlor im Wasser die Viren abtötet.
Dennoch ist es unumgänglich, das öffentliche Leben für eine Zeit lang so weit wie möglich zurückzufahren, um die rasante Corona-Ausbreitung zu verlangsamen. Wie lange die Schließung der Schwimmbäder und Saunen notwendig sein wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Dies betrifft ebenso eventuelle Auswirkungen auf den Start der bevorstehenden Freibad-Saison ab Mai. Die Dresdner Bäder GmbH wird auf ihrer Internetseite sowie über ihre Social-Media-Kanäle (Instagram und Facebook) über aktuelle Entwicklungen informieren.

In der EnergieVerbund Arena werden Montag, 16. März, sämtliche Sport- und Veranstaltungsnutzungen eingestellt. Eislauftickets, die bereits erworben wurden, behalten ihre Gültigkeit für die kommende Saison 2020/2021. Der Eigenbetrieb Sportstätten Dresden trifft aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Risikobewertung ebenfalls die Entscheidung, die Sport- und Veranstaltungsnutzung von kommunalen Sportstätten wie Sporthallen, Sportplätze, Sportanlagen ab Dienstag, 17. März, einzustellen.