Dresdner Stadtrat für Erhalt der Stasi-Gedenkstätte

Dafür kam Alt-Oberbürgermeister Herbert Wagner zu einen Gastbeitrag in den Plenarsaal in Dresden zurück. Einen Ausschnitt seiner Rede sehen Sie hier unter www.dresden-fernsehen.de. +++

700.000 Euro Zuschuss zur Stadionmiete für Dynamo hatte der Stadtrat erst im März nach harter Debatte bewilligt. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause war das nochmal Thema- die CDU stellte die Finanzhilfe nach den jüngsten Entwicklungen im Verein in Frage.
 
Rede Anke Wagner CDU, sportpolitische Sprecherin

Trotz zahlreicher Differenzen- SPD, Linke und Grüne äußerten auch Verständnis für den Fußballclub.

Rede Andrè Schollbach DIE LINKE, Fraktionsvorsitzender
Rede Thomas Blümel SPD, sportpolitischer Sprecher

Dynamo-Präsident Hauke Haensel warb im Rat für neues Vertrauen in den Verein.

Rede Hauke Haensel, Präsident Dynamo Dresden

Der Stadtrat verwies das Thema in die Fachausschüsse. Damit ist eine Kürzung der Finanzhilfen noch nicht vom Tisch.

Ein klares Votum gabs für die Stasi-Gedenkstätte auf der Bautzner Straße. Gebäudeteile stehen zum Verkauf. Dafür dass dieses Kapitel der Dresdner Geschichte weiter erlebbar bleibt, setzt sich der Trägerverein „Erkenntnis durch Erinnerung“ ein. Vorsitzender ist Dresdens ehemaliger Oberbürgermeister Herbert Wagner.

Rede Herbert Wagner, Vereinsvorsitzender „Erkenntnis durch Erinnerung“

Der Aufforderung folgten die Stadträte. Eine breite Mehrheit fand sich für den Antrag, dass der Gedenkstättenbetrieb nicht gefährdert werden dürfe.

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