Dresdner Striezelmarkt zieht Zwischenbilanz

Besonders die neuen Veranstaltungen sind gut angenommen worden. “Zu den ‚Sternstunden‘ […] war der Markt bis in die späten Abendstunden gut besucht“, freut sich Dresdens Erster Bürgermeister Dirk Hilbert. +++

Positive Bilanz zur Halbzeit auf dem 577. Dresdner Striezelmarkt
Nächster Programm-Höhepunkt: Bergmannfest mit Bergparade

Die erste Hälfte der insgesamt 31 Markttage des 577. Dresdner Striezelmarktes ist bereits vorüber. Das Zwischenfazit fällt positiv aus. Nicht nur die traditionellen Programm-Höhepunkte haben für einen großen Besucheransturm gesorgt. Das Wetter, bisher wenig winterlich, trägt ebenfalls zur hohen Besucherfrequenz bei. Hatten die Besucher im letzten Jahr noch mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen, laden die bisher eher milden Temperaturen zum längeren Verweilen ein.

„Die positiven Rückmeldungen, sowohl aus der Händlerschaft als auch von den Besuchern, zeigen, dass nicht nur wir mit dem bisherigen Verlauf des Striezelmarktes zufrieden sind. Auch das leicht modifizierte Aufstellkonzept bewährt sich und bringt die geplanten Verbesserungen“, resümiert Birgit Monßen, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. Der älteste deutsche Weihnachtsmarkt ist nicht nur für auswärtige Gäste ein Besuchermagnet. Er rangiert auch bei den Dresdnerinnen und Dresdnern auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Das zeigt eine repräsentative Befragung, durchgeführt vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden. „Dass der Striezelmarkt weiterhin mit Abstand der beliebteste Weihnachtsmarkt der Dresdner ist, macht uns mächtig stolz, und bestätigt uns in unserer Arbeit“, zeigt sich Monßen erfreut.

An den vergangenen Adventswochenenden begeisterten beispielsweise das „Dresdner Stollenfest“ oder das „Dresdner Pyramidenfest“ zehntausende Besucher und Schaulustige. Am Sonnabend, 17. Dezember 2011, wartet ein weiterer Programm-Höhepunkt – das „Bergmannfest mit der Bergparade Dresden“. Der Umzug formiert sich 15.30 Uhr auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche und startet 16.00 Uhr. Gegen 16.45 Uhr endet er mit der traditionellen Abschlusszeremonie, auf der auch Bürgermeister Dr. Ralf Lunau spricht, und einem großen Platzkonzert vor dem Kulturpalast. Alle zwei Jahre ziehen die Verbände in originalgetreuen Uniformen mit Musik durch das historische Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt. Die Strecke führt am Dresdner Schloss entlang, über die Hofkirche, den Theaterplatz und die Semperoper zum Postplatz, dann weiter auf der Wilsdruffer Straße, vorbei an der Kreuzkirche und über den Dresdner Striezelmarkt zum Kulturpalast. Über 500 Trachtenträger und Bergmusiker aus fast allen sächsischen Bergbaugebieten sowie aus Tschechien nehmen an dem traditionellen Umzug teil. Insgesamt 20 Bergknapp- und Brüderschaften, darunter fünf bergmännische Musikvereine, Kapellen und Orchester präsentieren sich dabei in historischen, originalgetreuen Uniformen.

Quelle: Stadt Dresden

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