Dresdner Tatras auf dem Weg nach Osteuropa

Acht Tatra-Straßenbahnwagen aus Dresden gehen auf die Reise nach Russland. Bei der Verladung im Dresdner Alberthafen lernen die 18-Tonner fliegen. +++

Mit Liebesgrüßen aus Dresden gehen die Tatras auf die Reise nach Russland. Acht der Wagen wurden am Montag und Dienstag im Dresdner Alberthafen auf die Schiene verladen, jetzt sollen sie sich in Richtung polnische Grenze in Bewegung setzen, wo sie noch einmal umgeladen werden.

Doch bevor es soweit ist, ist von den Arbeitern im Hafen Präzision gefragt. Dafür hört alles auf das Kommando von Olaf Biermann.

Es ist ein imposantes Schauspiel im Dresdner Hafen, wenn 18 Tonnen fliegen lernen.

Das Transportunternehmen Kühne und Nagel hat sich auf den Transport alter Straßenbahnen spezialisiert.

Interview Sascha Bengel, Projektmanager

Alle Bauteile werden straff verzurrt, der Stromabnehmer fährt im Inneren der Wagen mit. Ansonsten gehen die Bahnen so auf die Reise, wie sie durch Dresden gefahren sind.

Interview Sascha Bengel, Projektmanager

Ganz trennen sich die Dresdner Verkehrsbetriebe noch nicht von den tschechischen Bahnen. Einige werden noch zur Reserve vorgehalten und auch die Kinderstraßenbahn Lottchen ist jetzt ein Tatra.

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