Dresdner Umland setzt auf Kooperation mit der sächsischen Landeshauptstadt

Dresden wächst und scheint wirtschaftlich erfolgreich zu sein – davon will jetzt auch das Umland stärker profitieren.
Unter dem Titel „Ab in die Wachstumsregion Dresden“ sollenvor allem in der Wendezeit abgewanderte Menschen zurück nach Dresden und ins Umland geholt werden.

Zurück nach Sachsen – „Ab in die Wachstumsregion Dresden!“
Projekt unterstützt Rückkehrer in die Region – Dresden beteiligt sich

„Wohnen in Kamenz, arbeiten in Dresden und meine Kinder haben tagsüber Spaß in der Kita. Das ist für mich Lebensqualität“, so Zahnärztin Stefanie Oppermann-Stuhr, die mit ihrem Mann Andreas und den Kindern Emma und Nele von Rosenheim nach Kamenz gezogen ist. „Ab in die Wachstumsregion Dresden!“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Großen Kreisstädte Radeberg und Kamenz, der Städte Großenhain, Pulsnitz und Großröhrsdorf sowie des Landkreises Bautzen. Ziel ist es, diejenigen Menschen bei ihrer Rückkehr in die Region zu unterstützen, die in den vergangenen Jahren aus unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat in die westlichen Bundesländer verlassen haben. Dresden wird sich an diesem Projekt beteiligen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert unterzeichnete heute, 18. Januar 2016, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister von Kamenz, Roland Dantz, die entsprechende Kooperationsvereinbarung.

„Heimat ist für viele Menschen der Ort, an dem sie ihre Kindheit verbracht haben, wo Freunde wohnen, wo man zuhause ist. Wenn dann die Bedingungen für Arbeitsplatz, Wohnen und Kinderbetreuung stimmen, dann ist das eine Perspektive, die hoffentlich viele Menschen wieder hierher zurückkehren lässt. Sie dabei zu unterstützen ist eine Freude und wichtig für unsere Region“, so Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

Projektziele sind einerseits die Menschen wieder zurückzuholen und andererseits auch in der Region zu halten. Wer wegging, soll umfassend informiert werden, wie gut sich die Region entwickelt hat, wie es aussieht mit Bauland, Wohnungspreisen und Kita- und Ausbildungsplätzen. Wer hier bleibt, braucht Perspektiven, die aufgezeigt werden. Außerdem arbeiten die Projektpartner an einem positiven Image der Region, fördern die interkommunale Zusammenarbeit und kooperieren mit regionalen Unternehmen. Ein wichtiger Part des Projektes ist die gezielte Akquise von Arbeitsplatzangeboten. Die vorhanden Netzwerke sollen ausgebaut werden und Schwerpunkte setzten. Im Rahmen des Projektes werden sich die Städte regelmäßig zu Erfahrungsaustausch und Planung treffen. Geplant sind weiterhin Willkommenspakete für über das Projekt gewonnene Neubürger, die Nutzung sozialer Netzwerke und die Einrichtung eines Projektbüros in Kamenz. Eine gemeinsame Internetseite gibt es bereits unter http://www.wachstumsregion-dresden.de/

Quelle: Sächsische Landeshauptstadt Dresden