Dresdner Unternehmerin um 50.000 Euro betrogen

Die 35-jährige Geschäftsführerin eines Dresdner Unternehmens wurde Opfer eines sogenannten Vorauszahlungsbetrug. Dabei sind ihr 50.000 Euro gestohlen worden. +++

Die 35-jährige Geschäftsführerin eines Dresdner Unternehmens erhielt Mitte Januar einen Anruf von einem vermeintlichen Großkunden, welcher einen Auftrag über 250.000 Euro in Aussicht stellte.

Daraufhin kam es am Ende Januar zu einem ersten Treffen in einer Pizzeria in Mailand, wo die entsprechenden Modalitäten im Beisein des Lebenspartners (34) der 35-Jährigen besprochen wurden.

Der vermeintliche Kunde gab sich als Diamantenhändler aus und offerierte Folgegeschäfte im Fall eines erfolgreichen Abschlusses. Nachdem man sich geeinigt hatte, gab der mutmaßliche Kunde an, Probleme damit zu haben, die geforderte Anzahlung in größeren Geldscheinen in Italien einzuzahlen. Daher bat er um einen Umtausch von 50.000 Euro Bargeld in kleine Scheine, der ihm zugesagt wurde.

Die entsprechende Geldübergabe sollte dann nach mehreren Telefonaten am 3. Februar in einem Restaurant in Turin stattfinden. Dorthin reiste der 34-Jährige mit einer Tasche, in der sich die 50.000 Euro in bar befanden. Im Restaurant angekommen wurde er von einem Unbekannten angesprochen, welcher in der Folge die Geldtasche in einem unbeobachteten Moment an sich nahm, aus dem Lokal rannte und mit einem Auto vom Tatort floh.

Die Polizei informiert:

Bei dem dargelegten Sachverhalt handelt es sich um einen sogenannten Rip Deal oder auch Vorauszahlungsbetrug.

Hierbei treten die Täter als vermeintliche Kreditgeber oder Käufer auf. Das Opfer wird zu einem öffentlichen Platz, etwa einer Bar oder Gaststätte bestellt, wo der Handel abgewickelt werden soll.
Dabei wird für Kredite eine Vorauszahlung in bar gefordert. Am Treffpunkt verschwinden die Täter dann mit dem Geld, ohne eine Gegenleistung zu erbringen. Das Opfer wird mit der schnellen Flucht in der Regel völlig überrumpelt.

Quelle: Polizei Dresden

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