Dresdner verdienen am meisten

Der jährliche Durchschnittsverdienst in Dresden ist mit rund 25.000 Euro im Vergleich zum Rest Sachsen am höchsten. Im Erzgebirgskreis liegt der Wert bei nur 20.850 Euro. +++

22 881 € je Arbeitnehmer betrug der sächsische Durchschnittsverdienst im Jahr 2009 und damit 0,9 Prozent mehr als 2008. Über diesem Durchschnitt lagen die Verdienste der Arbeitnehmer mit Arbeitsort in den drei Kreisfreien Städten sowie in den Landkreisen Meißen und Zwickau. Die Spanne der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer reichte von der Stadt Dresden mit 25 001 € bis zum Erzgebirgskreis mit 20 851 € – eine Differenz von reichlich 4 000 € im Jahr. Im Vergleich zu 2008 konnten bis auf den Landkreis Zwickau, wo der Verdienst gegenüber 2008 unverändert war, alle sächsischen Kreise einen Anstieg verbuchen. Die höchsten Pro-Kopf-Zuwächse verzeichneten die Landkreise Görlitz und Leipzig sowie die Stadt Leipzig mit 1,6 bis 1,3 Prozent. Dagegen stiegen die Verdienste je Arbeitnehmer in Mittelsachsen sowie im Vogtlandkreis nur um 0,3 Prozent.

Insgesamt wurden 2009 in Sachsen Bruttolöhne und –gehälter in Höhe von 39,4 Mrd. € gezahlt, 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Veränderung gegenüber dem Jahr 2008 lag in den sächsischen Kreisen zwischen einem Zuwachs um 2,2 Prozent in Nordsachen und einer Verringerung um 1,6 Prozent im Vogtlandkreis bzw. um 1,3 Prozent in der Stadt Chemnitz und im Erzgebirgskreis.

Die Betrachtung der Verdienste je Arbeitnehmer seit dem Jahr 2000 zeigt in Sachsen einen durchschnittlichen Anstieg um 14,2 Prozent. Bei der Entwicklung in den sächsischen Kreisen gab es in diesem Zeitraum große Unterschiede – die Zuwächse bewegten sich zwischen einem Anstieg um reichlich 16 Prozent in der Stadt Dresden sowie den Landkreisen Meißen und Mittelsachsen und den eher moderaten Erhöhungen um rund elf Prozent in den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Jahr 2009 wurden frühere Ergebnisse am aktuellen Rand auf Grundlage einer breiteren Datenbasis aktualisiert.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar