Dresdner verdienen in Sachsen im Durchschnitt das meiste Geld

Die Spanne der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer reicht von der Stadt Dresden mit 24.781 Euro bis zum Erzgebirgskreis mit 20.761 Euro. +++

Über diesem Durchschnitt lagen die Verdienste der Arbeitnehmer mit Arbeitsort in den drei Kreisfreien Städten sowie in den Landkreisen Zwickau und Meißen. Im Vergleich zu 2007 konnten alle sächsischen Kreise einen Anstieg verbuchen, jedoch verlief die Entwicklung unterschiedlich. Die höchsten Pro-Kopf-Zuwächse verzeichneten die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Görlitz und Nordsachsen mit rund vier Prozent. Dagegen stiegen die Verdienste je Arbeitnehmer im Landkreis Zwickau nur um zwei und in der Stadt Dresden nur um 2,5 Prozent.

Insgesamt wurden 2008 in Sachsen Bruttolöhne und -gehälter in Höhe von 39,4 Mrd. Euro gezahlt, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg in den sächsischen Kreisen lag zwischen 5,7 Prozent in den Landkreisen Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie 2,7 Prozent im Landkreis Zwickau.

Die Betrachtung der Verdienste je Arbeitnehmer seit dem Jahr 2000 zeigt in Sachsen einen durchschnittlichen Anstieg um 13,3 Prozent. Dabei gab es bei der Entwicklung in den sächsischen Kreisen große Unterschiede – sie bewegten sich zwischen einem Wachstum um 15,9 Prozent im Landkreis Zwickau und den eher moderaten Erhöhungen um reichlich neun Prozent in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

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