Dresdner VW-Werk auf dem Weg zum Standort für Elektromobilität

Dresden - VW hat die Umwelt- und Zukunftsprämien bis Ende März 2018 verlängert. Seit der Einführung im August haben rund 70.000 Kunden ihr altes Diesel-Auto verschrotten lassen. Im Gegenzug haben sie einen Wagen mit sauberem Euro 6-Aggregat bestellt.

Darüber hinaus ist die Marke Volkswagen beim Umstieg auf die Elektromobilität einen wichtigen Schritt vorangekommen. Im Rahmen der Umweltprämie haben sich rund acht Prozent der Neuwagenkäufer für Elektrofahrzeuge entschieden, das sind etwa viermal so viele wie vorher. Beim e-Golf führte die hohe Nachfrage zur Einführung einer zweiten Schicht in der Gläsernen Manufaktur Dresden.

„Unsere Kunden und Handelspartner haben die Umwelt- und Zukunftsprämien sehr gut angenommen“, sagt Thomas Zahn, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland der Marke Volkswagen und ergänzt:
„Volkswagen leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in unseren Städten. Es ist daher der richtige Schritt, dieses erfolgreiche Programm zu verlängern.“ Für die Prämien gelten ab 1. Januar 2018 leicht angepasste Bedingungen.

Jahreswagen von Volkswagen mit Euro 6-Aggregaten werden wie bisher mit 75 Prozent der jeweiligen Neuwagen-Umweltprämie gefördert. Die zusätzlich erhältliche Zukunftsprämie für besonders umweltfreundliche alternative Antriebe wird unverändert weitergeführt. Beide Prämien sind kombinierbar mit der im Juli 2016 eingeführten staatlichen Kaufprämie für Elektroautos. Inklusive der staatlichen Förderung sind dadurch Prämien bis zu 13.070 Euro (Beispiel Passat GTE2) möglich.

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach dem e-Golf wird in der Gläsernen Manufaktur in Dresden die Produktionskapazität erhöht. Die tägliche Fertigung des e-Golf steigt dort ab März 2018 schrittweise von 35 auf 70 Fahrzeuge. Vom bisherigen Einschicht-Betrieb wird auf Zweischicht-Betrieb umgestellt. Bis zum 31. Dezember 2017 gelten die bisherigen Bedingungen für Umwelt- und Zukunftsprämie. Ab 1. Januar 2018 können bei allen Volkswagen Vertragshändlern in Deutschland die Prämien zu den neuen Bedingungen beantragt werden.

© Volkswagen
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