Dresdner Wasserballer spielen im Pokal gegen Bundesligisten

Mit einem Sieg 10:20 Sieg über die westfälische Mannschaft vom SC Aquarius Löhne steht die SG Wasserball Dresden in der zweiten Runde des Deutschen Wasserball Pokals. Dort spielen sie nun gegen den Bundesligisten SC Wedding Berlin. +++

Mit einem deutlichen Ergebnis aber einer nicht zufriedenstellenden Leistung erreicht die SG Wasserball Dresden die zweite Runde des Deutschen Wasserball Pokals. Am Wochenende gewannen die Sachsen das im Bielefelder Aquawede Schwimmbad ausgetragene Spiel gegen den SC Aquarius Löhne mit 10:20. Dem gastgebendem Ostwestfalen-Meister gelang mit dem gewonnenen Anschwimmen und einem schnellen Überzahl-Tor ein perfekter Start, bevor die Gäste das Zepter in die Hand nahmen und sich einen 1:6-Vorsprung zur ersten Viertelpause erarbeiteten.

Im Anschluss schlichen sich immer mehr Fehler und Unkonzentriertheiten ins Spiel der Dresdner, die zwar zwischenzeitlich mit 8 Treffern führten, aber oft genug Probleme hatten selbst klarste Chancen sicher zu verwerten. Nach dem Seitenwechsel (Stand 4:11) lief dann bei der SG überhaupt nichts mehr zusammen und Löhne konnte mit drei schnellen Treffern bis auf 7:11 verkürzen. Dabei kam der Gastgeber immer wieder durch gutes Überzahlspiel zu seinen Treffern.

Weniger aufgrund der spielerischen als vielmehr der konditionellen Überlegenheit blieb der Sieg der Dresdner allerdings stets ungefährdet. Mit dem Schlusspfiff beim Stand von 10:20 hatten sich 10
der 12 Dresdner Feldspieler als Torschützen eingetragen.

In der zweiten Pokalrunde steigen auch die Mannschaften in das Geschehen ein, die im Vorjahr in der Deutschen Wasserball-Liga die Ränge neun bis 16 belegt haben. Bereits auf der Rückfahrt stand das Ergebnis der Auslosung fest: Mit dem SC Wedding Berlin wird die SGW Dresden erstmalig einen Bundesligisten in der Schwimmhalle am Freiberger Platz begrüßen dürfen. Das Spiel wird voraussichtlich am 16.11.2013 stattfinden, bevor nur zwei Wochen später das erste
Heimspiel der neuen Zweitliga Saison gegen Brandenburg ansteht.

Quelle: SG Wasserball Dresden