Dresdner Winterdienst kämpft ohne Pause

Alles Verfügbare ist deshalb rund um die Uhr im Einsatz, aktuell 52 Arbeitskräfte und 44 Fahrzeuge. Man konzentriert sich auf das Hauptnetz. Die Aussichten für die Nebennetze stehen schlecht. +++

Mit schwierigen Bedingungen hat der Dresdner Winterdienst zu kämpfen. Bei minus vier Grad gab es seit gestern ununterbrochen Schneefall. Allein in der letzten Nacht wuchs die Schneeschicht um rund dreißig Zentimeter. Erschwerend kamen Verwehungen in den Höhenlagen hinzu. 

Mensch und Maschine mühen sich, um wenigstens die wichtigsten Dresdner Verkehrsadern offenzuhalten.Derzeit wird ausschließlich geräumt. Zurzeit sind keine Dresdner Straßen wegen der Schneeverhältnisse gesperrt. Dennoch machen die Schneemassen und auch die Verwehungen Probleme. Zeitweise kann es vorkommen, dass in den Höhenlagen von zwei Spuren nur eine nutzbar ist. Mit Radladern wird gegen die Verwehungen angefahren, um die Bedingungen für den Verkehr wieder zu verbessern. Von Verwehungen betroffen sind insbesondere die Stadtteile Langebrück und Schönfeld-Weißig, außerdem folgende Straßen: Karlsruher Straße, Possendorfer Straße, Bergstraße, Münzmeisterstraße, Altnossener Straße, Fernsehturmstraße, Kesselsdorfer Straße, Bautzner Straße, Gompitzer Höhe, Coventrystraße und auch die Straßen rund um den Elbepark.

Es wird ein arbeitsreicher Tag für den Winterdienst, soviel steht fest. Bis Mittag wird es weiter kräftig schneien. Deshalb verlängern die Winterdienstler erneut ihre Schichten. Voraussichtlich rollen die Fahrzeuge auch kommende Nacht ohne Pause.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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