Dresdner Zeltstadt: Umbau zu Flüchtlingshallen hat begonnen

An der Bremer Straße in Dresden-Friedrichstadt sollen bis Mitte November zehn winterfeste Leichtbauhallen für insgesamt 540 Asylbewerber entstehen. In den vergangenen Monaten standen hier Zelte. Der Abbau wurde am Montag beendet. +++

Kai Kranich, Sprecher DRK Sachsen, beschreibt im Video die Situation vor Ort.

Die Zelte des größten Flüchtlingscamps an der Bremer Straße in der Landeshauptstadt Dresden verschwinden.  Nachdem die letzten verbliebenen 300 Asylbewerber umgesiedelt wurden, arbeiten DRK und Freiwillige am Umbau der Erstaufnahmeeinrichtung.

Hier sollen bis Mitte November zehn winterfeste Leichtbauhallen für jeweils 54 Asylsuchende entstehen. Seit Ende September laufen hier bereits die Vorbereitungen dafür. Das Camp muss aus energetischen und Brandschutz-Gründen für die kalten Monate umgerüstet werden.

In einer Nacht und Nebelaktion wurde die Zeltstadt Ende Juli errichtet und anschließend schrittweise weiter ausgebaut. Sachsen- und bundesweit hatte das Camp für Schlagzeilen gesorgt – wegen der schlechten Zustände und zahlreicher Proteste. Zu den Helfern beim Abbau gehörten auch ehemalige Bewohner des Zeltlagers. Sie wollten sich auf diese Weise für die Hilfe von Engagierten und DRK-Mitarbeitern bedanken.In kürzester Zeit konnten so Hilfsgüter verpackt, Bodenplatten demontiert und schließlich auch das letzte Zelt abgebaut werden.