Dresdner Zollfahnder finden sicherheitsbedenkliche Mehrfachsteckdosen

Einen brisanten Zufallsfund machten Beamte des Zollfahndungsamtes Dresden am Montag bei der Durchsuchung eines Lagers in Leipzig.

Sie stießen auf mehrere Kartons mit insgesamt rund 200 Mehrfachsteckdosen. Erste Recherchen der Beamten und eine Sichtprüfung der mit 4, 5 oder 6 Steckplätzen ausgestatteten Leisten ergaben, dass es sich hier um äußerst mangelhaft verarbeitete Billigimporte – vermutlich aus dem asiatischen Raum – handelt. Insbesondere wurde beim Aufschrauben von einigen der Steckdosenleisten im Rahmen einer Stichprobe sichtbar, dass der Schutzleiter fehlt. Offensichtlich sollte die Ware weiterverkauft werden. Die Zollfahnder vermuten, dass dies über Geschäfte asiatischer Händler erfolgen sollte. Die Steckdosenleisten sind einzeln in Folientüten verpackt. Jede Folietüte ist mit einem blau-gelben Papplabel versehen. Auf dem Papplabel sind das TÜV- und das GS-Zeichen sowie die CE-Kennzeichnung aufgedruckt.