Dresdnerin bangt um Existenz nach Quelle-Pleite

Für das Versandhaus Quelle ist das Aus beschlossene Sache. Alle Rettungsversuche sind gescheitert. Der Konzern wird abgewickelt. Das betrifft auch Sylvia Stier aus Dresden. Sie betreibt einen Quelle-Shop in der Stadt.

Für Sylvia Stier ist es der traurigste Dienstag seit Langem. Sie ist Inhaberin eines Quelle-Shops in Dresden Trachenberge. Das Hauptgeschäft lief über das Versandhaus.

Doch das ist nun vorbei. Das endgültige Aus traf sie wie ein Schlag.

Interview mit Sylvia Stier, Inhaberin des Quelle-Shops

Aber Sylvia Stier gibt nicht auf. Bisher hat sie auch andere Höhen und Tiefen gemeistert.

Heute, am Tag nach der Hiobsbotschaft, konnte Sylvia Stier bereits fünf Bestellungen für das Versandhaus entgegen nehmen. Für sie steht fest: mit dem Laden geht es weiter. So oder so.

Interview mit Sylvia Stier, Inhaberin des Quelle-Shops

Die Dresdnerin glaubt, dass die Manager das Unternehmen in die Insolvenz geführt haben. Zu lange seien die Mitarbeiter vertröstet worden.

Auch wenn der Pleitegeier über Quelle kreist, bei Sylvia Stier wird sich in nächster Zeit nur ein was am und im Geschäft verändern.

Interview mit Sylvia Stier, Inhaberin des Quelle-Shops

Der Mutterkonzern Arcandor hatte Anfang Juni für sich und seine Tochterfirmen, wozu auch Quelle zählt, Insolvenz beantragt.

Im Sommer wurde dem Unternehmen ein Milliarden Kredit gewährt, um das laufende Geschäft aufrecht zu erhalten.

Doch das halb alles nichts, die Investoren sprangen nach und nach ab. Jetzt geht das Unternehmen baden.

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