Dritte Turngala voller Erfolg

Die Event- und Messegesellschaft Chemnitz veranstaltete am Sonntag zum dritten Mal die Turngala „Faszination Turnen“ in der Chemnitz Arena.

Diesmal zeigten die Spitzensportler aus der Region das vorweihnachtliche Programm „Der Nussknacker“.

Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“ nach E.T.A. Hoffmann gehört auf deutschen Bühnen zu den Weihnachtsklassikern schlechthin. Unter dem Motto „Faszination Turnen“ sahen mehr als 2.500 Zuschauer die Nussknackersuite am Sonntagnachmittag in der Arena Chemnitz. Auch bei der dritten Auflage der Turngala wirkten wieder der Kunstturnverein Chemnitz und der TuS 1861 Chemnitz-Altendorf an der Programmgestaltung mit. Für 2,5 Stunden boten Turner und Artisten aller Altersklassen ein faszinierendes weihnachtliches Programm mit erstklassiger Turnkunst, Akrobatik, Rhythmischer Sportgymnastik und Tanz sowie mitreißender Musik, farbenprächtigen Kostümen und beeindruckenden Effekten. Micha Haase, Artist in der Sektion Spin des Vereins TAM, führte Regie bei diesem Versuch, erstmals Turnen und Artistik miteinander zu vermischen.

Interview: Micha Haase, SPIN – Sport Innovation des TAM Vereins Chemnitz

Neben Spitzensportlern aus Chemnitz und der Region, stellten auch wieder die Jüngsten aus dem Sportkindergarten der Sportjugend und der Kinderbewegungswelt des KTV ihr Können unter Beweis. Aber auch zahlreiche hochkarätige Gäste unterstützten die Chemnitzer Vereine bei der Gestaltung des Programms. Mit dabei waren unter anderem die Chemnitzer Olympiateilnehmerin Joeline Möbius, der EM-Dritte René Tausendfreund vom Sportclub Riesa sowie der Teamweltmeister und Weltcupsieger im Trampolinspringen Michael Serth.

Neben den genannten wirkten ebenfalls die Gymnastinnen der TuG Leipzig, Rhönradturner mit dem mehrfachen Weltmeister Achus Emmeis und die Akrobatinnen und Akrobaten des Chemnitzer Vereins Spin – Sport Innovation des TAM e.V. mit.

Interview: Micha Haase, SPIN – Sport Innovation des TAM Vereins Chemnitz

Die Figur des Nussknackers gab den verschiedenen Szenen einen Rahmen, ohne die Geschichte nachzuerzählen. Trotzdem konnten das begeisterte Publikum die Helden leicht wieder finden und mit dem Nussknacker, aber auch mit allen anderen Turnerinnen und Turnern mitfiebern.

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